Binance und Franklin Templeton haben ein außerbörsliches Sicherheitenprogramm für institutionelle Investoren eingeführt, das es ihnen ermöglicht, Kryptowährungen zu handeln, ohne Vermögenswerte direkt auf einer Börse einzuzahlen. Die Initiative nutzt tokenisierte Anteile an Geldmarktfonds (MMF), die über die Benji-Technologieplattform von Franklin Templeton ausgegeben werden, als Sicherheiten, die in der Verwahrung Dritter verbleiben. Dieser Ansatz zielt darauf ab, das Gegenparteirisiko zu verringern und die Kapitaleffizienz zu verbessern, indem Institutionen ermöglicht wird, Erträge auf MMFs zu erzielen, während sie auf Binance handeln. Das Programm, das Ergebnis einer im September 2025 angekündigten strategischen Partnerschaft ist, spiegelt einen breiteren Trend zur Tokenisierung von Realwelt-Assets auf den Kryptomärkten wider. Es adressiert institutionelle Anforderungen an Risikomanagement und Kapitaleffizienz, insbesondere in einem volatilen Marktumfeld. Während die Initiative die Infrastruktur für institutionelle Beteiligungen verbessert, wirft sie auch Bedenken hinsichtlich Zentralisierung und regulatorischer Compliance auf, da sie stark auf das Ökosystem von Binance für die Handelsausführung und Liquidität angewiesen ist.