In Neuseelands High Court wurden rechtliche Schritte gegen bet365, Super Group und Skycity eingeleitet, die sich gegen deren Online-Glücksspielangebote an neuseeländische Einwohner richten. Die in Auckland eingereichten Fälle beinhalten Rückforderungsansprüche und stellen die Rechtmäßigkeit der Aktivitäten dieser Betreiber nach neuseeländischem Recht in Frage. Die Sammelklage von Skycity, die Spielverluste von Februar 2020 bis 2026 abdeckt, zielt darauf ab, die Rechtmäßigkeit der Online-Spielangebote zu prüfen, die von Silvereye Entertainment Limited, einer Tochtergesellschaft mit Sitz in Malta, verwaltet werden. Skycity bestreitet die Haftung und plant, den Fall zu verteidigen, der mindestens 64,5 Millionen NZD an Online-Einnahmen betreffen könnte. Bet365 hat die Zuständigkeit der neuseeländischen Gerichte angefochten, während Super Group mit Ansprüchen konfrontiert ist, die ihren CEO und mehrere Unternehmen betreffen. Diese Maßnahmen folgen Änderungen des Racing Industry Act 2020, der Offshore-Glücksspielaktivitäten einschränkt, und gehen dem Inkrafttreten des Online Casino Gambling Bill voraus. Alle drei Unternehmen haben Interesse an der Erlangung von Lizenzen in Neuseeland bekundet, was ihre rechtlichen Herausforderungen verkompliziert, da sie den Zugang zu einem regulierten Markt suchen.