Belgische Verbraucher erlitten im zweiten Halbjahr 2025 Verluste von über 10,5 Millionen Euro durch betrügerische Kryptowährungshandelsplattformen, so die Belgische Finanzdienstleistungs- und Marktaufsichtsbehörde. Die Gesamtschäden durch Anlagebetrug und illegale Finanzprodukte überstiegen in diesem Zeitraum 23 Millionen Euro, wobei WhatsApp-Aktienbetrügereien etwa 9,5 Millionen Euro ausmachten. Die Aufsichtsbehörde erhielt 1.622 Meldungen über illegale Finanzprodukte, was einen Anstieg sowohl der Betrugsfälle als auch des durchschnittlichen Verlusts pro Opfer, der auf etwa 73.000 Euro gestiegen ist, verdeutlicht. Als Reaktion wurden Warnungen gegen 240 betrügerische Einheiten und 316 Websites ausgesprochen, von denen 65 % mit betrügerischen Handelsplattformen in Verbindung stehen. Verbraucher werden aufgefordert, bei unaufgeforderten Anlageangeboten vorsichtig zu sein.