Barclays hat seine erste Investition in ein Unternehmen im Bereich Stablecoins getätigt, indem es eine Beteiligung an Ubyx erworben hat, einem in den USA ansässigen Unternehmen, das sich auf die Abwicklung von Stablecoins spezialisiert hat. Dieser Schritt steht im Einklang mit Barclays' Strategie, "neue Formen digitalen Geldes" zu erforschen, da die Bank darauf abzielt, tokenisiertes Geld innerhalb regulatorischer Rahmenbedingungen zu entwickeln. Ubyx, das 2025 gegründet wurde, bietet eine Clearing-Schicht für Stablecoins an, die eine einfachere Abwicklung und Einlösung über verschiedene Emittenten hinweg ermöglicht. Die Investition spiegelt einen breiteren Branchentrend wider, bei dem große Banken eine Beteiligung an der Stablecoin-Infrastruktur suchen und gleichzeitig Compliance-Standards einhalten. Barclays' Engagement erfolgt vor dem Hintergrund eines zunehmenden Interesses an der Tokenisierung, wobei Stablecoins eine zentrale Rolle bei der Liquidität auf dem Kryptomarkt spielen. Die Beteiligung der Bank an Ubyx fällt auch mit ihrer Teilnahme an einem Konsortium zusammen, das reservegestütztes digitales Geld in Verbindung mit G7-Währungen erforscht, was die wachsende Bedeutung von Stablecoins in den Finanzsystemen unterstreicht.