Bitcoin ist nach einem zurückhaltenden Signal des Gouverneurs der Bank of Japan, Kazuo Ueda, auf über 74.000 US-Dollar gestiegen. Am 14. April signalisierte Ueda einen vorsichtigen Ansatz angesichts der Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die japanische Wirtschaft. Diese Haltung hat Bitcoin einen Aufschwung gegeben, da die Kryptowährung in den letzten Jahren empfindlich auf geldpolitische Veränderungen der BOJ reagiert hat. Historisch gesehen haben die Zinssatzentscheidungen der Bank of Japan die Kryptowährungsmärkte beeinflusst. Besonders bemerkenswert war eine unerwartete Zinserhöhung am 5. August 2024, die zu einem erheblichen Wertverlust von Bitcoin von 64.000 auf 49.000 US-Dollar innerhalb von 48 Stunden führte. Die nächste geldpolitische Sitzung der BOJ ist für den 28. April geplant, was die Marktdynamik weiter beeinflussen könnte.