Das australische Bundesgericht hat gegen BPS Financial Pty Ltd eine Geldstrafe von 9,9 Millionen US-Dollar wegen irreführender Werbung im Zusammenhang mit seiner Kryptowährungs-Wallet Qoin verhängt. Das Gericht stellte fest, dass BPS Financial fälschlicherweise behauptet hatte, Qoin werde von Händlern weit verbreitet akzeptiert und könne leicht gegen australische Dollar oder andere Kryptowährungen getauscht werden. Dieses Urteil, das auf Maßnahmen der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) folgt, stellt eine der höchsten Strafen gegen ein Krypto-Unternehmen in Australien wegen täuschender Praktiken dar. Die Entscheidung des Gerichts unterstreicht einen globalen Trend, Krypto-Unternehmen denselben Werbestandards wie traditionellen Finanzinstituten zu unterwerfen. Die Behauptungen von BPS Financial über die Nützlichkeit und Liquidität von Qoin wurden größtenteils als unbegründet eingestuft, was einen Präzedenzfall für den Verbraucherschutz im Fintech-Sektor schafft. Von dieser Durchsetzungsmaßnahme wird erwartet, dass sie andere Krypto-Firmen dazu veranlasst, ihre Marketingpraktiken zu überprüfen, um die Einhaltung der Werbevorschriften sicherzustellen.