Jason Atkins, Chief Commercial Officer beim Krypto-Market-Maker Auros, hat Illiquidität als das primäre strukturelle Problem der Kryptowährungsbranche hervorgehoben. Im Vorfeld der Consensus Hongkong betonte Atkins, dass zwar das institutionelle Interesse an Krypto wächst, der Markt jedoch nicht über ausreichende Liquidität verfügt, um groß angelegte Investitionen aufzunehmen, ohne die Preise zu destabilisieren. Er stellte fest, dass bedeutende Entschuldungsereignisse die Markttiefe verringert haben, wodurch ein Kreislauf entsteht, in dem sich Illiquidität und Volatilität gegenseitig verstärken und institutionelle Beteiligungen abschrecken. Atkins argumentierte, dass das Problem nicht mangelndes Interesse sei, sondern die Unfähigkeit des Marktes, die Größe des institutionellen Appetits zu bewältigen. Er wies die Vorstellung zurück, dass Kapital von Krypto zu künstlicher Intelligenz wechselt, und schlug stattdessen vor, dass Krypto eine Konsolidierungsphase durchläuft. Die Herausforderung der Branche besteht laut Atkins darin, Strukturen zu entwickeln, die große Investitionen unterstützen können, sodass die Liquidität und nicht die Erzählung das Marktengagement bestimmt.