Arkham Intelligence hat berichtet, dass über die Hälfte der Transaktionsaktivitäten von Zcash, die sich auf etwa 420 Milliarden US-Dollar belaufen, mit identifizierbaren Wallets verknüpft sind. Diese Enthüllung stellt Zcashs Versprechen finanzieller Privatsphäre infrage, da viele Transaktionen über transparente Adressen ähnlich denen von Bitcoin erfolgen, anstatt über die für Privatsphäre konzipierten geschützten Adressen. Die Analyse von Arkham hebt hervor, dass zwar die kryptografische Privatsphäre von Zcash intakt bleibt, die praktische Nutzung jedoch oft aus Compliance-Gründen auf transparente Transaktionen zurückgreift, wodurch ein Großteil der Aktivitäten nachvollziehbar wird. Der Bericht betont zudem die Sichtbarkeit der Ein- und Ausstiegspunkte zwischen Börsen und dem geschützten Pool von Zcash, was Transaktionsmuster offenlegen kann. Eine bemerkenswerte Fallstudie betrifft ein US-Regierungs-Wallet, das ZEC hält, die von einer Einzelperson beschlagnahmt wurden, und veranschaulicht die Nachverfolgbarkeit von Privacy Coins. Diese Analyse erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Zcash auf dem Markt Interesse erfährt, wobei der BitMEX-Gründer Arthur Hayes kürzlich ZEC als bedeutende Investition hervorgehoben hat. Die Erkenntnisse von Arkham regen eine Neubewertung der Privatsphäre-Ansprüche von Zcash unter Händlern und Investoren an.