Argentinien hat neue Vorschriften eingeführt, die es den Bürgern ermöglichen, zuvor nicht deklarierte Gelder, bekannt als "Matratzen-Geld", in Kryptowährungsbörsen und Brokerhäuser zu investieren. Die argentinische Wertpapier- und Börsenkommission (CNV) hat ihre Verfahren angepasst, um mit dem kürzlich verabschiedeten Gesetz zur steuerlichen Unschuld in Einklang zu stehen, das das Steuersystem vereinfacht und rechtliche Schritte gegen Steuerhinterzieher stoppt. Dieser Schritt zielt darauf ab, informelles Kapital in das Finanzsystem zu integrieren und das lokale Investitionswachstum zu fördern. Gemäß der Allgemeinen Verordnung Nr. 1108 können Argentinier diese Gelder nun durch Bareinzahlungen bei Brokern oder Anbietern von virtuellen Vermögenswerten (VASPs) investieren und virtuelle Vermögenswerte über registrierte Konten handeln. Wirtschaftsminister Luis Caputo betonte das Potenzial dieser Maßnahmen, den heimischen Kapitalmarkt zu stärken, Ersparnisse in Investitionen der Realwirtschaft zu lenken und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu unterstützen.