Torsten Slok, Chefökonom von Apollo Global Management, warnte, dass die Anfangsphase des KI-Infrastruktur-Booms die Inflation verschärfen und möglicherweise Zinssenkungen durch die Federal Reserve verzögern könnte. Slok hob hervor, dass steigende Kosten bei Halbleitern, Energie und Arbeit zu inflationsbedingtem Druck beitragen und die Aufgabe für den neu ernannten Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh erschweren.
Der KI-Boom, der zwar wirtschaftliches Wachstum verspricht, wirkt sich auf die Arbeitsmärkte und die Geldpolitik aus. Es wird erwartet, dass US-Technologieunternehmen in diesem Jahr bis zu 725 Milliarden US-Dollar in KI-Rechenzentrumsausrüstung investieren. Warsh hatte zuvor angedeutet, dass durch KI bedingte Produktivitätssteigerungen eine lockerere Geldpolitik unterstützen könnten, eine Haltung, die im Gegensatz zu der seines Vorgängers Powell steht, der dafür kritisiert wurde, die Zinsen nicht schnell genug gesenkt zu haben.
Apollo-Ökonom warnt: KI-Boom könnte Fed-Zinssenkungen verzögern
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