ANZ und Goldman Sachs haben ihre optimistische Prognose für die Goldpreise bekräftigt, trotz der aktuellen Marktstörungen aufgrund der Konflikte im Nahen Osten. Analysten beider Institute heben die starke Nachfrage der Zentralbanken, geopolitische Unsicherheiten und erwartete Zinssenkungen der Federal Reserve als Schlüsselfaktoren hervor, die eine langfristige Erholung der Goldpreise unterstützen. ANZ prognostiziert, dass Gold bis zum Jahresende 5.800 US-Dollar erreichen wird, angetrieben durch Zentralbankkäufe, die für 2026 insgesamt 850 Tonnen betragen sollen. Ähnlich hält Goldman Sachs an einer Prognose von 5.400 US-Dollar fest und betont den anhaltenden Kauf durch Zentralbanken sowie eine mögliche Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte in diesem Jahr. Beide Institute deuten darauf hin, dass anhaltende geopolitische Spannungen Gold als sicheren Hafen weiter stärken könnten.