Anthropic hat versehentlich sein kommendes Modell Claude Mythos geleakt, wobei sich zeigte, dass es die bestehende Opus-Serie übertrifft, insbesondere im Bereich Cybersicherheit. Das Leck entstand durch eine Fehlkonfiguration im Content-Management-System von Anthropic, wodurch unveröffentlichte Entwürfe und Assets in einer unverschlüsselten Datenbank offengelegt wurden. Das Claude Mythos-Modell mit dem Codenamen "Capybara" erzielt deutlich höhere Werte in den Bereichen Softwareprogrammierung, akademisches Denken und Cybersicherheit im Vergleich zu Claude Opus 4.6. Das Leck, entdeckt von den Cybersicherheitsexperten Alexandre Pauwels und Roy Paz, enthielt auch Details zu einem geheimen Gipfeltreffen europäischer Unternehmens-CEOs. Anthropic bestätigte die fortschrittlichen Fähigkeiten des Modells und plant eine vorsichtige Veröffentlichungsstrategie, bei der es zunächst ausgewählten frühen Kunden angeboten wird, die sich auf Cybersicherheitsabwehr konzentrieren, wobei hohe Betriebskosten als Grund genannt werden.