Jack Clark, Mitbegründer von Anthropic, hat vorhergesagt, dass die Forschung und Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz bis 2028 vollständig automatisiert sein wird. Clarks Einschätzung basiert auf den schnellen Fortschritten, die KI bei Aufgaben im Zusammenhang mit der KI-Forschung gemacht hat, wie durch Benchmarks wie CORE-Bench und PostTrainBench gezeigt wird. Diese Benchmarks bewerten die Fähigkeit der KI, Forschungsarbeiten umzusetzen bzw. Modelle autonom zu optimieren. Clark ist der Ansicht, dass KI kurz davorsteht, eine durchgängige automatisierte Entwicklung zu ermöglichen, was dazu führen könnte, dass KI-Systeme eigenständig ihre Nachfolger bauen und einen Kreislauf der Selbstverbesserung einleiten. Clarks Prognose hat eine Debatte ausgelöst: Einige sehen darin einen Schritt hin zu künstlicher Superintelligenz und der Singularität, während andere, wie der Professor der University of Washington Pedro Domingos, die Belege für zunehmende Erträge durch KI-Systeme infrage stellen. Clark erkennt die tiefgreifenden Auswirkungen einer vollständig automatisierten KI-Forschung an und äußert Unsicherheit darüber, ob die Gesellschaft für solche Veränderungen bereit ist. Er schätzt die Wahrscheinlichkeit, bis 2028 eine KI-gesteuerte Forschung ohne menschliches Zutun zu erreichen, auf 60 % und betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen Abwägung der potenziellen Folgen.