Der CEO von Anthropic, Dario Amodei, hat vor den Cybersicherheitsrisiken gewarnt, die durch künstliche Intelligenz entstehen, und betont, dass KI Schwachstellen schneller erkennen kann, als diese behoben werden können. Gemeinsam mit dem CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, hob Amodei das Potenzial für vermehrte Datenverstöße und finanzielle Verluste in Branchen wie Bildung, Gesundheitswesen und Banken hervor. Das Mythos-Modell von Anthropic hat bereits Zehntausende von Schwachstellen identifiziert, deren Behebung Monate dauern könnte. Amodei warnte, dass Schwachstellen, wenn sie offengelegt werden, ohne gepatcht zu sein, von böswilligen Akteuren ausgenutzt werden könnten. Das Mythos-Modell, das in der Lage ist, Cyberangriffssimulationen autonom durchzuführen, ist derzeit im Rahmen des "Glass Wings"-Projekts nur für ausgewählte Partner zugänglich, um Schwachstellen vor einer breiteren Einführung zu beheben. Trotz Kritik von Branchenvertretern wie dem OpenAI-CEO Sam Altman, der Anthropic "Angstmarketing" vorwarf, nutzt die US-Regierung Berichten zufolge Mythos für Cybersicherheitstests. Amodei sieht dies als einen kritischen Moment für Maßnahmen, um eskalierende Risiken zu verhindern.