Der Bitcoin-Investor Anthony Pompliano hat erklärt, dass der Großteil der Kryptowährungsbranche "tot ist und nie zurückkommen wird." In einem am 6. Mai veröffentlichten Video argumentierte Pompliano, dass die lange Liste ungenutzter Chains, illiquider Token und spekulativer Projekte in der Branche bereinigt wird, sodass nur noch Teile mit echtem Nutzen in das breitere Finanzsystem integriert werden. Er beschrieb die Branche als voller "Geisterketten" und "Zombie-Coins", Netzwerke und Token, die technisch zwar noch funktionieren, aber keine nennenswerte Aktivität oder Liquidität aufweisen. Pompliano kritisierte die Verschiebung von ideologischer Überzeugung hin zu finanziellem Opportunismus innerhalb der Branche und stellte fest, dass "Söldner" nun die "Missionare" zahlenmäßig übertreffen. Er hob die Konvergenz von Krypto und traditioneller Finanzwelt hervor und nannte den Plan von Morgan Stanley, den Bitcoin-Handel über E-Trade anzubieten, als bedeutende Entwicklung. Trotz seiner Kritik sieht Pompliano Wert in Bitcoin, Stablecoins, Infrastruktur und Tokenisierung und schlägt vor, dass diese Bereiche in den Mainstream-Finanzsektor integriert werden, während die spekulativen Elemente verschwinden.