Anchorage Digital hat sein Atlas-Netzwerk durch die Einführung eines institutionellen Krypto-Sicherheitenmanagements erweitert, mit dem Ziel, die Kreditvergabe gegen Kryptowährungen zu vereinfachen und gleichzeitig operationelle und Gegenparteirisiken zu minimieren. Das erweiterte Netzwerk unterstützt nun fast 600 Teilnehmer, eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr, und hat Abwicklungen in Höhe von mehreren zehn Milliarden verarbeitet. Diese Entwicklung positioniert Atlas als ein reguliertes, ständig verfügbares System zur Verwaltung von Sicherheiten, zur Ausstellung von Margin Calls und zur Abwicklung von Liquidationen in verschiedenen Kreditvereinbarungen. Ursprünglich im April 2024 als Abwicklungsschicht für digitale Vermögenswerte gestartet, hat sich Atlas zu einer umfassenden Plattform für Triparty-Verwahrung und Sicherheiten-Workflows entwickelt. Diese Erweiterung steht im Einklang mit der Strategie von Anchorage Digital, sich als regulierter Infrastrukturanbieter für institutionelle Krypto-Finanzierung zu etablieren. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines breiteren Trends zur bundesstaatlich regulierten Krypto-Bankenlandschaft, wobei die OCC kürzlich nationale Trustbank-Lizenzen für mehrere Krypto-Unternehmen genehmigt hat. Das Atlas-Netzwerk von Anchorage wird bereits von Unternehmen wie Cantor Fitzgerald, Spark und Kamino für das Sicherheitenmanagement und Verwahrungsdienste genutzt.