Anarcho-Kapitalisten haben komplexe Methoden vorgeschlagen, um Gerichtsurteile durch soziale Ächtung durchzusetzen. Das Konzept besteht darin, es zu einer unerlaubten Handlung zu machen, jemanden mit einem unbezahlten Urteil zu bezahlen, ohne den geschuldeten Betrag abzuziehen, wodurch der Zahler für die unbezahlte Summe verantwortlich gemacht wird. Dieser Ansatz könnte ähnlich angewendet werden, um georgistische Steuern durchzusetzen, was Fragen darüber aufwirft, wer den Steuer-„Topf" kontrolliert.
Die Herausforderung besteht darin, die Neutralität und Sicherheit des Systems zu gewährleisten, das diese Gelder verwaltet. Anfangs wurden zentralisierte Systeme wegen ihrer glaubwürdigen Neutralität bevorzugt, doch Bedenken hinsichtlich des Risikos einer Übernahme haben die Präferenzen verschoben. Eine mögliche Lösung besteht darin, die moderne Rechtsprechung zu Wohltätigkeitsorganisationen anzupassen, die verlangt, dass Steuerzahlungen an öffentliche Güter gespendet werden, sofern sie nicht mit dem Zahler in Verbindung stehen.
Anarcho-kapitalistische Konzepte zur Durchsetzung von Urteilen und Steuern durch soziale Ächtung
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