Es sind Vorwürfe aufgetaucht, die das Handelsunternehmen Jane Street beschuldigen, die Bitcoin-Preise zu manipulieren, indem es täglich um 10:00 Uhr EST große Verkaufsaktionen durchführt. Marktanalysten argumentieren jedoch, dass die beobachtete Volatilität mit der Öffnung von Wall Street und Nasdaq übereinstimmt und nicht auf eine bewusste Manipulation zurückzuführen ist. On-Chain-Daten zeigen in dieser Zeit positive Renditen, was den Behauptungen eines systematischen Preisverfalls widerspricht. Julio Moreno von CryptoQuant schlägt vor, dass die Aktionen von Jane Street eher einer typischen Absicherungsstrategie von delta-neutralen Fonds ähneln als einer Marktmanipulation. Analyst Alex Krüger unterstützt diese Ansicht und stellt fest, dass Bitcoin seit Jahresbeginn während des angeblichen Manipulationszeitraums durchschnittlich um 0,9 % zugelegt hat. Experten von Coin Bureau argumentieren zudem, dass die Markttiefe und Liquidität von Bitcoin es widerstandsfähig gegen die Kontrolle durch eine einzelne Einheit machen und führen die jüngsten Preisschwächen auf breitere geopolitische und wirtschaftliche Faktoren zurück.