Alphabet hat seinen ersten Yen-gestützten Anleiheverkauf angekündigt und plant, bis zu 500 Milliarden Yen (etwa 3,2 Milliarden US-Dollar) zur Unterstützung seiner ehrgeizigen Pläne für KI-Infrastruktur zu beschaffen. Das Anleiheangebot, das von Bank of America und Morgan Stanley geleitet wird, umfasst Laufzeiten von 3 bis 30 Jahren. Dieser strategische Schritt ermöglicht es Alphabet, das Niedrigzinsumfeld Japans zu nutzen und bietet eine kostengünstige Alternative zu in Dollar denominierten Schulden. Die Mittel werden zu den prognostizierten Investitionsausgaben von Alphabet in Höhe von 180 bis 190 Milliarden US-Dollar für 2026 beitragen, die sich hauptsächlich auf KI-Investitionen wie Rechenzentren und maßgeschneiderte Siliziumchips konzentrieren. Der Yen-Anleiheverkauf verschafft Zugang zu einem erheblichen Pool japanischer institutioneller Investoren, darunter Lebensversicherer und Pensionsfonds, die Renditen von kreditwürdigen Schuldnern suchen. Diese Finanzierungsstrategie hilft Alphabet, eine Verwässerung des Eigenkapitals zu vermeiden und den Aktionärswert zu erhalten, da die Aktie im vergangenen Jahr um 153 % gestiegen ist.