Ein Bericht von U.Today behauptet, dass der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler dem Ripple-CEO Brad Garlinghouse während eines hochrangigen Briefings im Weißen Haus zur Digital-Asset-Politik Ende 2024 eine persönliche Entschuldigung angeboten habe. Dieser angebliche Vorfall, falls er wahr ist, markiert eine bedeutende Wendung im andauernden Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der SEC, der im Dezember 2020 begann und die Einstufung von XRP als nicht registriertes Wertpapier betrifft. Die Entschuldigung, die Berichten zufolge am Ende des Treffens ausgesprochen wurde, wurde weder von der SEC noch von Ripple bestätigt. Sie hat jedoch intensive Spekulationen in Finanz- und Rechtskreisen ausgelöst. Die Klage der SEC gegen Ripple war ein wegweisender Fall in der US-Kryptowährungsregulierung, mit einem gemischten Urteil im Juli 2023, das zwischen den programmatischen und institutionellen Verkäufen von XRP durch Ripple unterschied. Die angebliche Entschuldigung könnte auf eine Änderung der regulatorischen Haltung hinweisen und wird als mögliche Anerkennung der Komplexität des Falls und seiner Auswirkungen auf die Branche gesehen.