Aave Labs hat bekannt gegeben, dass seine britischen Tochtergesellschaften Push Labs Ltd. und Push Virtual Assets Ltd. von der Financial Conduct Authority (FCA) als Anbieter von Krypto-Asset-Börsen registriert wurden. Dies ergänzt die bestehende Zulassung als Electronic Money Institution sowie die MiCAR CASP-Lizenz, die Push Virtual Assets Ireland Limited von der Zentralbank Irlands erhalten hat. Diese Lizenzen ermöglichen es Aave, unter einem dualen Genehmigungsrahmen im Vereinigten Königreich und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu operieren und gebührenfreie Fiat-zu-Stablecoin On- und Off-Ramps anzubieten.
Die neue Lizenzstruktur ist darauf ausgelegt, sich in das Kreditprotokoll von Aave zu integrieren, sodass Bankkonten in Stablecoins umgewandelt werden können und in das Aave-Ökosystem fließen, einschließlich GHO-Sparen und -Leihen. Der Wettbewerbsvorteil von Aave liegt in seiner Position als größter On-Chain-Kreditmarkt mit fast 14 Milliarden US-Dollar an gesperrtem Gesamtwert und 10,7 Milliarden US-Dollar an ausstehenden Krediten. Die Initiative zielt darauf ab, die Kreditvergabefähigkeiten von Aave durch die Bereitstellung einer regulierten Verbraucherschicht für Zahlungen zu verbessern, was die Marktdurchdringung und den Umsatz des Protokolls potenziell steigern könnte.
Der Governance-Rahmen „Aave Will Win“ stellt sicher, dass alle Einnahmen aus Aave-gebrandeten Produkten an die DAO-Treasury weitergeleitet werden, was mit der neuen Lizenzstrategie übereinstimmt. Dieser Schritt soll die Position von Aave im DeFi-Bereich stärken, indem er einen nahtlosen, regulierten Weg für Nutzer schafft, um mit seinen Kreditdiensten zu interagieren.
Aave sichert sich Lizenzen für regulierte DeFi-On-Ramps im Vereinigten Königreich und EWR
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