Die Risikokapitalfirma a16z prognostiziert eine bedeutende Veränderung im Bereich der Unternehmenssoftware, wobei KI-gesteuerte Systeme traditionelle Plattformen wie Salesforce und HubSpot ersetzen könnten. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel argumentieren die Partner von a16z, dass sich der Wertschwerpunkt der Unternehmenssoftware von der Datensammlung hin zu intelligenten Orchestrierungsfähigkeiten verlagert. KI-Agenten, die in der Lage sind, strukturierte Daten aus verschiedenen Quellen zu extrahieren, werden voraussichtlich traditionelle CRM-Systeme auf reine API-Schnittstellen reduzieren. Dieser Wandel wird mit der Entwicklung von Facebook verglichen, bei der der Algorithmus nun das Nutzerengagement und die Gewinne steuert. Trotz des Aufstiegs der KI haben die Vertriebsteams keine Budgetkürzungen erfahren; stattdessen hat KI die Vertriebsleistung verbessert, was zu einer verstärkten Investition in Personalressourcen geführt hat. Zudem haben die API-Aufrufe an CRM-Systeme zugenommen, da KI die Dateneingabe automatisiert und die Datenbanken bereichert. Allerdings stellt a16z fest, dass traditionelle SaaS-Anbieter sich möglicherweise dagegen wehren, zu wertlosen Durchleitungskanälen zu werden, und stattdessen ihre Geschäftslogik nutzen wollen, um zentrale Knotenpunkte für KI-Operationen zu werden.