Der World Gold Council (WGC) berichtet, dass 45 % der befragten Zentralbanken beabsichtigen, ihre Goldreserven im nächsten Jahr zu erhöhen, was einen Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Umfrage, die zwischen dem 5. Februar und dem 19. Mai durchgeführt wurde, umfasste 74 Zentralbanken, von denen 54 % planen, die aktuellen Goldbestände beizubehalten, und 1 % einen Rückgang erwarten. Trotz der jüngsten Rückgänge der Goldpreise bleiben die Zentralbanken dem Gold verpflichtet und verweisen auf dessen Leistung in Krisenzeiten sowie seine Rolle bei der Werterhaltung und Diversifizierung. Die Umfrage zeigte auch, dass derzeit 93 % der Befragten Gold halten, gegenüber 81 % im Vorjahr. Schwellenmärkte und Entwicklungsländer schätzen Gold besonders als Absicherung gegen geopolitische Risiken. Darüber hinaus haben 9 % der Zentralbanken im vergangenen Jahr ihre inländischen Goldreserven erhöht, und 10 % haben ihre Lagerorte für Gold im Ausland diversifiziert. Für die Zukunft planen 7 %, die inländische Lagerung zu erhöhen, während 9 % eine Diversifizierung der Auslandsbestände anstreben.