Ophelia Snyder, ehemalige Mitbegründerin von 21Shares, warnt davor, dass die Begeisterung rund um die Tokenisierung deren praktische Integration in die Systeme der Wall Street übersteigt. Während die Tokenisierung Probleme wie Abwicklungswege und Vermögensbewegungen adressiert, hebt Snyder die Herausforderung hervor, blockchain-basierte Vermögenswerte mit der bestehenden Finanzinfrastruktur in Einklang zu bringen. Sie stellt fest, dass in den Diskussionen oft die operativen Komplexitäten nach der Handelsausführung übersehen werden, wie etwa die Einbindung tokenisierter Vermögenswerte in Compliance- und Regulierungsrahmen.
Snyder betont, dass Blockchain-Unternehmen zwar den Transaktionsdurchsatz verbessert haben, die operativen Bedürfnisse der Finanzinstitute jedoch noch nicht vollständig erfüllt sind. Die Integration tokenisierter Vermögenswerte in Bücher, Aufzeichnungen und Risikomanagementsysteme bleibt eine bedeutende Hürde. Sie weist darauf hin, dass viele Unternehmen auf Drittanbietersoftware angewiesen sind, die noch nicht für Blockchain-Transaktionen ausgestattet ist. Snyder argumentiert, dass die Hauptaufgabe der Branche darin besteht, die Skalierung zu bewältigen, um die enormen Volumina der US-Kapitalmärkte zu unterstützen, da die Bewegung großer digitaler Vermögenswerte mehr Aufsicht erfordert als die aktuellen Systeme.
Mitbegründer von 21Shares warnt vor Tokenisierungs-Hype, der die Integration an der Wall Street überholt
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