Ein Datenleck, das 17,5 Millionen Instagram-Konten betrifft, ist im Dark Web wieder aufgetaucht und wird auf einen API-Fehler aus dem Jahr 2024 zurückgeführt. Die Daten, die nun auf Breachforums kursieren, umfassen Benutzernamen, E-Mails, Telefonnummern und Kontometadaten. Die Cybersicherheitsfirma Malwarebytes hat das Leck identifiziert, warnt die Nutzer vor möglichen Phishing-Angriffen und empfiehlt sofortige Passwortänderungen sowie die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die Sicherheitslücke, die ursprünglich durch eine falsch konfigurierte Instagram-API verursacht wurde, ermöglichte das großflächige Auslesen von Nutzerprofilen. Das erneute Auftauchen der Daten im Januar 2026 hat zu einem Anstieg unerwünschter E-Mails zur Passwortzurücksetzung geführt, da Angreifer das legitime Zurücksetzungssystem von Instagram ausnutzen, um Phishing zu erleichtern. Meta hat sich zu der Situation bisher nicht geäußert.