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Ben Pasternak Klage: Was Krypto-Investoren über den Zusammenbruch des Believe Tokens wissen sollten

Schlüsselpunkte

Ben Pasternak steht wegen des Zusammenbruchs des Believe Tokens vor Gericht. Anleger klagen über irreführende Aussagen, ausgebliebene Rückkäufe und eine verwässernde Token-Migration.

Zusammenfassung: Ben Pasternak, Gründer der Believe Token-Launchpad-Plattform, sieht sich einer Sammelklage gegenüber, die am 23. März 2026 im Southern District of New York eingereicht wurde. Investoren werfen ihm vor, falsche Angaben zum Insider-Besitz gemacht, Rückkäufe versprochen, aber nicht umgesetzt und eine erzwungene Token-Migration mit einer Verwässerung von 33 % durchgeführt zu haben – was zu erheblichen Vermögensverlusten führte.

Wer ist Ben Pasternak?

Ben Pasternak ist ein australischer Tech-Unternehmer, der zunächst als jugendlicher App-Entwickler bekannt wurde und später in den Kryptosektor wechselte. Im Januar 2025 startete er ein auf Solana basierendes Token-Launchpad – zunächst Clout, später in Believe umbenannt – mit dem Ziel, die Hürden für die Erstellung und den Handel digitaler Tokens zu senken. Die Plattform hatte schnell Erfolg und verzeichnete ein Handelsvolumen von über 6 Milliarden US-Dollar sowie geschätzte 54 Millionen US-Dollar an Plattformgebühren. Hinter den Kulissen beschreiben Investoren jedoch eine andere Entwicklung.

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Die Ben Pasternak Klage: Zentrale Vorwürfe

Am 23. März 2026 reichte die Kanzlei Burwick Law eine Sammelklage gegen Pasternak, B24 Inc. und die Believe Foundation beim US-Bezirksgericht für den Southern District of New York ein. Die Kläger – Joshua Lee (Kalifornien) und Pierre Montmeas (Frankreich) – vertreten alle Investoren, die seit Januar 2025 $PASTERNAK, $LAUNCHCOIN oder $BELIEVE Tokens gekauft, gehalten oder erworben haben.

Vorwurf 1: Falsche Angaben über den Insider-Besitz

Am 24. Januar 2025 veröffentlichte Pasternak den $PASTERNAK Token und erklärte öffentlich, er habe „0 Besitz des Tokens“. Laut Klageschrift war diese Aussage falsch und sollte das Vertrauen von Kleinanlegern stärken, indem suggeriert wurde, dass keine Insider von Kursbewegungen profitieren würden – eine klassische Taktik, um Vertrauen zu schaffen, wie die Klage argumentiert.

Vorwurf 2: Das angekündigte „Flywheel“-Rückkauf-Programm

Zwischen Mai und Oktober 2025, während der Preis von $LAUNCHCOIN um über 99 % fiel, kündigte Pasternak in mindestens 12 öffentlichen Statements ein sogenanntes „Flywheel“-Rückkaufprogramm an – ein System, bei dem Plattformgebühren angeblich genutzt werden sollten, um am Markt Tokens zurückzukaufen und so den Kurs zu stützen. Laut Klage wurden diese Rückkäufe jedoch nie durchgeführt. Viele Investoren hielten ihre Tokens weiterhin in Erwartung der versprochenen Maßnahmen, während der Wert weiter sank.

Vorwurf 3: Die erzwungene Migration & versteckte Verwässerung

Am 15. Oktober 2025 gab Pasternak die erzwungene Migration von $LAUNCHCOIN zu einem neuen Token, $BELIEVE, bekannt. Die Klage beschreibt dies als nicht ausreichend kommunizierte und schädliche Verwässerung:

  • Die Gesamtzahl der Tokens stieg von 1 Milliarde auf 1.333.333.284 – eine Erhöhung um 33,3 %, die öffentlich als lediglich "25 %" dargestellt wurde
  • Rund 25 % der neu ausgegebenen Tokens erhielten Insider
  • Wer das zweiwöchige Umtauschfenster verpasste, verlor seine Bestände unwiderruflich
  • Die Ankündigung führte zu einem sofortigen Preisrückgang um 30 %

Zum Zeitpunkt der Klage hatte $BELIEVE 99 % seines Spitzenwerts verloren. Die geschätzten Verluste der Anleger belaufen sich auf mehrere hundert Millionen Dollar.

Bedeutung des Falls für Krypto-Investoren

Die Ben Pasternak Klage ist einer von mehreren prominenten Fällen, die den regulatorischen Umgang mit Token-Launches und Launchpad-Betreibern beeinflussen. Die entscheidenden Rechtsfragen dabei:

  • Haftet ein Launchpad-Betreiber für die auf seiner Plattform gestarteten Tokens?
  • Können irreführende Social Media-Statements als Wertpapierbetrug gewertet werden?
  • Ist eine erzwungene Token-Migration mit Verwässerung als Insider-Handlung zu bewerten?

Je nach Urteil könnten diese Fragen große Auswirkungen auf zukünftige Launchpads auf Solana und deren Gründer haben.

Wie Sie sich in risikoreichen Token-Umgebungen schützen können

Der Believe-Fall zeigt, worauf Investoren bei neuen Token-Projekten achten sollten:

  1. Überprüfen Sie die Offenlegung des Insider-Anteils – On-Chain-Daten sind verlässlich, Wallets können trügen
  2. Betrachten Sie Rückkauf-Ankündigungen als unverbindlich, bis sie durchgeführt wurden – prüfen Sie die Transaktionshistorie
  3. Lesen Sie die Bedingungen für Migrationen sorgfältig – erzwungene Migrationen mit engen Fristen und Angebotsausweitung sind Warnsignale
  4. Diversifizieren Sie mit etablierten, regulierten ProduktenSpot-Handel und Derivate auf regulierten Plattformen bieten mehr Transparenz als anonyme Token-Launches

Bei Phemex werden nur sorgfältig geprüfte Assets für den Spot- und Derivatemarkt gelistet. Die transparente Gebührenstruktur von Phemex, der On-Chain Proof of Reserve und das regulierte Handelsumfeld bieten Sicherheit und Nachvollziehbarkeit – Investitionen sollten stets auf fundierter Recherche statt auf Versprechen Einzelner beruhen.

Aktueller Stand der Klage

Im April 2026 ist die Sammelklage weiterhin anhängig; ein Urteil wurde noch nicht gefällt. Der Fall befindet sich im frühen Stadium vor dem Bezirksgericht in New York. Weder Pasternak noch die Believe Foundation haben sich öffentlich zu allen Vorwürfen im Detail geäußert.

FAQ

F: Welche Tokens sind von der Ben Pasternak Klage betroffen? Die Klage bezieht sich auf $PASTERNAK, $LAUNCHCOIN und $BELIEVE – alle Tokens der Believe-Plattform, die zwischen Januar 2025 und Oktober 2025 gestartet wurden.

F: Wer hat die Ben Pasternak Sammelklage eingereicht? Burwick Law reichte die Klage am 23. März 2026 für die Hauptkläger Joshua Lee und Pierre Montmeas sowie alle qualifizierten Investoren ein.

F: Kann ich mich der Klage anschließen? Wenn Sie $PASTERNAK, $LAUNCHCOIN oder $BELIEVE seit Januar 2025 erworben oder gehalten haben und Verluste erlitten, könnten Sie anspruchsberechtigt sein. Kontaktieren Sie Burwick Law zur Prüfung.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Rechts- noch eine Finanzberatung dar. Führen Sie immer eine sorgfältige Prüfung durch, bevor Sie in digitale Vermögenswerte investieren.

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