Eine kürzliche Analyse eines XRPL-Validators, bekannt als "Vet", zeigt einen deutlichen Unterschied im quantenbezogenen Risiko zwischen XRP und Bitcoin auf. Die Studie weist darauf hin, dass nur 0,03 % des umlaufenden XRP-Angebots für Quantenangriffe anfällig sind, verglichen mit 32-35 % bei Bitcoin. Diese Analyse folgt auf ein Google Quantum AI-Papier, das nahelegt, dass die ECDSA-256-Verschlüsselung von Bitcoin in weniger als neun Minuten geknackt werden könnte, was die Debatte über die Bedrohung der Kryptosicherheit durch Quantencomputing verschärft. Der Unterschied in der Anfälligkeit wird auf die architektonischen Modelle der beiden Netzwerke zurückgeführt. Das UTXO-Modell von Bitcoin legt unter bestimmten Bedingungen öffentliche Schlüssel offen, wodurch etwa 6,9 Millionen BTC, einschließlich der Bestände von Satoshi Nakamoto, verwundbar sind. Im Gegensatz dazu zeigt das kontobasierte Modell von XRPL öffentliche Schlüssel nur bei der ersten ausgehenden Transaktion, wodurch ruhende Konten geschützt werden. Das XRP Ledger hat zudem begonnen, postquantum-Kryptographie zu testen und positioniert sich damit in der Vorbereitung vor Bitcoin, das formell noch keine quantenresistenten Upgrades übernommen hat.