Trent Van Epps, ein ehemaliger Leiter der Ethereum Foundation, hat Bedenken hinsichtlich einer möglichen Finanzierungslücke geäußert, da die Governance von Ethereum bedeutende Veränderungen durchläuft. Van Epps, der die Stiftung kürzlich verlassen hat, stellte fest, dass die Organisation ihre Strategie beschleunigt, die Autorität im gesamten Ökosystem zu dezentralisieren. Dieser Wandel beinhaltet eine Verringerung der zentralen Rolle der Stiftung mit dem Ziel, mehrere unabhängige Institutionen zu schaffen, die die Zukunft von Ethereum koordinieren.
Van Epps betonte, dass Ethereum vor einer praktischen Finanzierungsherausforderung steht und schätzte, dass die Entwicklung des Kernprotokolls jährlich etwa 30 Millionen US-Dollar erfordert. Trotz des Rückgangs der Mittel der Ethereum Foundation unterstrich er die Notwendigkeit neuer Organisationen, öffentliche Güter zu finanzieren, die für die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Netzwerks unerlässlich sind. Seine Initiative Protocol Guild hat in vier Jahren fast 40 Millionen US-Dollar an Kernentwickler verteilt, doch Van Epps räumte ein, dass dies nicht ausreicht, um die breitere Finanzierung des Ökosystems zu ersetzen.
Ehemaliger Leiter der Ethereum Foundation hebt Finanzierungsprobleme im Zuge des Governance-Wechsels hervor
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