Der Strategie-CEO Phong Le stellte klar, dass der jüngste Verkauf von 32 Bitcoin des Unternehmens dazu diente, die "Immunität" des Marktes zu testen und die operative Flexibilität zu demonstrieren, und nicht als Zeichen für einen ideologischen Wandel zu verstehen sei. Im Gespräch mit CNBC erklärte Le, dass der Verkauf, der zwischen dem 26. und 31. Mai stattfand, darauf abzielte, die Fähigkeit des Unternehmens zu beweisen, Verkäufe bei Bedarf durchzuführen, die Funktionalität interner Systeme zu bestätigen und Steuerverluste durch unterschiedliche Anschaffungskosten zu nutzen. Le betonte, dass der Verkauf nicht durch finanziellen Druck motiviert war und versicherte, dass das Unternehmen die Dividende für Vorzugsaktien auch durch andere Finanzierungswege erfüllen könne. Er ging auf die Skepsis der Investoren gegenüber der "niemals verkaufen"-Haltung des Unternehmens ein und erklärte, dass Verkäufe stattfinden würden, wenn sie für die Aktionäre vorteilhaft seien. Trotz Kritik von Privatanlegern und "Krypto-Anarchisten" blieben institutionelle Aktionäre ruhig. Le hob auch makroökonomische Belastungen für Bitcoin hervor, darunter die Unsicherheit über die Zinspolitik der Federal Reserve, globale Konflikte und unklare regulatorische Gesetzgebungen, zeigte sich jedoch optimistisch hinsichtlich der langfristigen Rolle von Bitcoin als Inflationsschutz.