Oleg Lebedev, ein erfahrener Unternehmensjurist, betont die Notwendigkeit robuster rechtlicher Rahmenbedingungen für den Erfolg von Projekten zur Tokenisierung von Immobilien. Da der Trend zur Tokenisierung von Immobilienvermögen an Fahrt gewinnt, versprechen viele Start-ups schnelle und liquide Investitionen, ähnlich wie Aktien. Lebedev warnt jedoch davor, dass das Umgehen wesentlicher Grundsätze des Gesellschaftsrechts zu rechtlichen Unklarheiten und operativen Herausforderungen führt.
Lebedev plädiert dafür, das Eigenkapital der Eigentümergesellschaft, wie beispielsweise eines Special Purpose Vehicle (SPV), zu tokenisieren, anstatt das Eigentum an der Immobilie direkt zu tokenisieren. Dieser Ansatz entspricht den traditionellen Strukturen von Immobilieninvestitionen und gewährleistet klare Anlegerrechte sowie rechtliche Compliance. Er hebt zwei Geschäftsmodelle hervor: das "Warehouse-First"-Modell, bei dem Immobilien vor der Token-Ausgabe erworben werden, und das "Raise-to-Buy"-Modell, bei dem Mittel durch den Verkauf von Token vor dem Immobilienerwerb gesammelt werden. Beide Modelle erfordern sorgfältige rechtliche und operative Planung, um das Vertrauen der Investoren und die Durchführbarkeit des Projekts sicherzustellen.
Rechtliche Rahmenbedingungen sind entscheidend für die Tokenisierung von Immobilien, sagt Oleg Lebedev
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