Bitcoin steht laut Thomas Perfumo, Globalökonom bei Kraken, nach einem Rückgang von 47 % seit seinem Höchststand im Oktober vor einer Erholung. Perfumo prognostiziert, dass sich der Bitcoin-Preis zwischen 65.000 und 70.000 US-Dollar stabilisieren wird, wenn die Marktvolatilität abnimmt. Er verweist auf historische Muster aus früheren Korrekturen im August 2024 sowie im März-April 2025, bei denen ähnliche Marktstörungen zu Erholungsrallyes führten. Perfumos Optimismus wird von anderen Branchenvertretern geteilt, darunter der US-Finanzminister Scott Bessent und Maelstrom-CIO Arthur Hayes, die ebenfalls eine Markterholung erwarten. Zur Unterstützung seiner Prognose verweist Perfumo auf Onchain-Daten, die einen geringeren Verkaufsdruck von langfristigen Haltern anzeigen. Unterdessen deutet Gabe Selby von CF Benchmarks an, dass der jüngste Anstieg der Volatilität eher ein Markttief als den Beginn eines längeren Rückgangs signalisiert. Nicht alle Analysten teilen jedoch diese optimistische Einschätzung. Mike McGlone von Bloomberg warnt vor einem möglichen weiteren Rückgang und prognostiziert, dass Bitcoin auf 10.000 US-Dollar fallen könnte. Zudem könnte die mögliche Ernennung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der Federal Reserve die Anlegerstimmung beeinflussen, da ihm eine restriktive Haltung gegenüber Zinssätzen zugeschrieben wird.