Die DBS Bank, die größte Bank Südostasiens, hat in ihrem neuesten Bericht "Digitale Vermögenswerte: Quantifizierung der Quantenrisiken im Krypto-Bereich" auf die potenziellen Risiken hingewiesen, die Quantencomputing für die Sicherheit von Blockchains darstellt. Der Bericht hebt die Verwundbarkeiten großer Kryptowährungen wie XRP, Ethereum und Solana gegenüber zukünftigen Quantenbedrohungen hervor, obwohl die derzeitigen Quantenfähigkeiten nicht ausreichen, um eine unmittelbare Gefahr darzustellen. Der Bericht stellt fest, dass schnellere Netzwerke wie XRP und Solana mit ihren kurzen Abwicklungszeiten das Zeitfenster für potenzielle Quantenangriffe verkürzen könnten. DBS betont jedoch die Notwendigkeit der Vorbereitung, da die Kryptoindustrie bereits an quantenresistenten Lösungen arbeitet. Die Ethereum Foundation und das XRP Ledger gehören zu den Organisationen, die an postquantenkryptographischen Verfahren arbeiten, um gegen zukünftige Bedrohungen zu schützen. DBS rät davon ab, in Panik zu geraten, und empfiehlt Krypto-Nutzern, bewährte Praktiken anzuwenden und sich über Fortschritte bei quantenresistenten Technologien auf dem Laufenden zu halten. Die Bank ist der Ansicht, dass das Krypto-Ökosystem in der Lage ist, sich neuen Herausforderungen anzupassen, wie es in der Vergangenheit bereits getan hat.