Die Krypto-Branche verlor im Jahr 2025 3,4 Milliarden US-Dollar durch Sicherheitsvorfälle. Der Bybit-Vorfall allein machte 1,4 Milliarden US-Dollar aus, während nordkoreanische, staatlich unterstützte Gruppen für über 2 Milliarden US-Dollar an gestohlenen Vermögenswerten verantwortlich waren.
Diese Zahlen sind längst keine Ausreißer mehr, sondern beschreiben das Umfeld, in dem Kryptobörsen heute agieren.
Für Trader hat sich die Frage verschoben: weg davon, ob eine Börse behauptet, sicher zu sein, hin dazu, ob diese Sicherheit unabhängig überprüfbar ist. Phemex orientiert sich an diesem Wandel. Die Verwahrungs- und Sicherheitsarchitektur von Phemex ist darauf ausgelegt, prüfbar, transparent und testbar zu sein – nicht nur auf Vertrauen basierend.
So funktioniert dieses System.
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Institutionelle Verwahrung mit Fireblocks
Meist konzentriert sich die Sicherheit von Börsen auf Reaktionen im Ernstfall. Phemex legt jedoch mehr Wert auf Prävention.
Phemex arbeitet mit Fireblocks zusammen – einem institutionellen Digital-Asset-Verwahrer, der mehr als 10 Billionen US-Dollar an Transaktionen über 120+ Blockchains absichert. Fireblocks wird von über 2.400 Organisationen genutzt, darunter Banken, Vermögensverwalter und regulierte Verwahrer.
Die Grundlage von Fireblocks ist die Multi-Party Computation (MPC). Dabei besitzt kein einzelnes Gerät oder Individuum einen vollständigen privaten Schlüssel. Kryptografische Schlüsselanteile werden vielmehr auf verschiedene, sichere Umgebungen verteilt. Selbst wenn eine Komponente kompromittiert wird, kann der Schlüssel nicht rekonstruiert werden.
Dieses Modell eliminiert das Risiko eines Single Point of Failure, das viele der größten Börsen-Hacks ermöglichte. Es ist der gleiche Verwahrungsstandard wie bei ETF-Anbietern und traditionellen Finanzinstitutionen.
Für Phemex-Nutzer bedeutet das: Ihre Assets sind durch eine Infrastruktur geschützt, die sich bereits im institutionellen Finanzwesen bewährt hat.
Cold-Warm-Hot Wallet Architektur
Verwahrungstechnologie ist eine Ebene, die Speicherarchitektur eine weitere.
Phemex betreibt ein drei-stufiges Wallet-System, das Sicherheit und operative Effizienz ausbalanciert:
Cold Wallets verwahren über 70 % der Nutzer-Assets. Sie sind vollständig offline, erfordern Multi-Signatur-Autorisierung und eine manuelle Verifikation bei jeder Bewegung. Eine Einzelperson kann nicht allein auf die Gelder zugreifen.
Warm Wallets dienen als kontrollierte Zwischenschicht und halten begrenzte Guthaben zur Unterstützung der Abläufe ohne direkten Internetzugriff.
Hot Wallets enthalten zu jedem Zeitpunkt weniger als 8 % der Gesamt-Assets. Das limitiert das Risiko bei der Unterstützung von Ein- und Auszahlungen.
Selbst im schlimmsten Fall eines kompromittierten Hot Wallets bleibt also die Mehrheit der Nutzervermögen isoliert und unangetastet.
Proof of Reserves: Nicht vertrauen, sondern prüfen
Nach dem FTX-Kollaps ist blindes Vertrauen nicht mehr akzeptabel. Phemex gehörte zu den frühen Anwendern des Merkle Tree Proof of Reserves und entwickelt das System kontinuierlich weiter.
Was Phemex veröffentlicht
Phemex stellt sowohl Proof of Reserves als auch Proof of Liabilities zur Verfügung. Nutzer können bestätigen, dass die gehaltenen Assets die Forderungen der Nutzer übersteigen. Cold Wallet-Adressen sind öffentlich verfügbar, sodass eine Onchain-Überprüfung ohne Dritte möglich ist.
So verifizieren Nutzer
Jedes Kontoguthaben wird mit einer Zufalls-Nonce gehasht und in einen Merkle Tree eingefügt. Nutzer können auf der Proof of Reserves-Seite ihre Hashed Client ID eingeben, um die Aufnahme zu verifizieren.
Die Reservendaten werden monatlich aktualisiert, typischerweise um den 25. herum. Abgedeckte Werte sind BTC, ETH, USDT, USDC, USD, TRON, BNB, XRP, SOL, SUI und AVAX.
Phemex hat öffentlich erklärt, keine Kundengelder zu verleihen, zu leihen oder wiederzuverwerten. Einlagen sind stets vollständig hinterlegt.
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Kryptografischer Schutz der Schlüssel
Das Management der privaten Schlüssel steht im Zentrum der Börsensicherheit. Phemex setzt hierzu mehrere unabhängige Schutzmechanismen ein.
Shamir Secret Sharing teilt jeden privaten Schlüssel in mehrere Fragmente auf, die separat und sicher gespeichert werden. Nur mit einer festgelegten Anzahl von Fragmenten kann der Schlüssel rekonstruiert werden – einzelne Fragmente sind nutzlos.
Diese Operationen laufen innerhalb von AWS Nitro Enclaves, vertraulichen Computerumgebungen, die eine vollständige Schlüssel-Einsicht sogar für internes Personal verhindern.
Zusätzlich ist für bedeutende Bewegungen von Geldern eine Multi-Signatur-Autorisierung notwendig – das reduziert sowohl externe Angriffsrisiken als auch interne Missbrauchsmöglichkeiten.
In Kombination mit Fireblocks MPC entsteht so ein gestaffelter Schlüssel-Schutz: Das Kompromittieren eines Systems gefährdet niemals das Ganze.
Tiefengestaffelte Verteidigung der Plattform
Verwahrung und Reserven sind nur ein Teil des Sicherheitsmodells. Phemex setzt flächendeckende Verteidigungsmaßnahmen um:
Netzwerksicherheit: Unternehmens-Firewalls, DDoS-Abwehr, Web Application Firewalls, kontinuierliches Monitoring
Datenschutz: Verschlüsselung, strikte Zugriffskontrollen, System-Isolation
Sichere Entwicklung: OWASP-Konformität, automatisierte Schwachstellenprüfung, verpflichtende Sicherheitsaudits
Proaktive Abwehr: Red-Team-Tests, Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter, unabhängige Audits
Echtzeitüberwachung: Verhaltensanalysen über alle Wallet-Tiers hinweg, rund um die Uhr
Lernen aus Erfahrung
Im Januar 2025 war Phemex von einem Sicherheitsvorfall bei den Hot Wallets betroffen. Notfallprotokolle wurden sofort aktiviert, der Betrieb pausiert, Proof of Reserves veröffentlicht, die Cold Wallets blieben unberührt und sämtliche Nutzerverluste wurden aus Unternehmensmitteln ersetzt. Auszahlungen wurden binnen weniger Tage wieder aufgenommen.
Der Vorfall beschleunigte laufende Sicherheits-Upgrades wie die Fireblocks-Integration, den Ausbau der MPC-Infrastruktur und die Verbesserung der Überwachungssysteme.
Der Angriff war real – die Antwort und der anschließende Wiederaufbau prägen heute die Sicherheitslage der Plattform.
Sicherheit auf Konto-Ebene
Plattformsicherheit wird durch Nutzerschutz ergänzt:
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Whitelisting von Auszahlungsadressen
Anti-Phishing-E-Mail-Codes
Zeitverzögerung für neue Auszahlungsadressen
Durchsetzung starker Passwörter
Diese Maßnahmen senken das Risiko auf Konto-Ebene und ergänzen die Plattform-Architektur.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich meine Gelder überprüfen?
Besuchen Sie die Proof of Reserves-Seite, geben Sie Ihre Hashed Client ID (im Dashboard zu finden) ein, und das System zeigt Ihr Guthaben und Ihre Position im Merkle Tree.
Welcher Prozentsatz der Assets liegt bei Phemex in Cold Storage?
Über 70 % aller Nutzer-Assets werden in Cold Wallets offline gespeichert, physisch isoliert von jeglicher Netzwerkverbindung. Weniger als 8 % befinden sich zu jeder Zeit in Hot Wallets.
Wer ist Fireblocks?
Fireblocks ist eine institutionelle Digital-Asset-Verwahrungsplattform, die von über 2.400 Organisationen – darunter Banken, ETF-Verwahrer und Asset Manager – genutzt wird. Sie sichern mehr als 10 Billionen US-Dollar an Transaktionen über 120+ Blockchains ab.
Wie oft werden die Reserven aktualisiert?
Die Proof of Reserves-Daten werden monatlich, meist um den 25. herum, für BTC, ETH, USDT, USDC, USD, TRON, BNB, XRP, SOL, SUI und AVAX aktualisiert.
Verleiht Phemex Kundengelder?
Nein. Phemex hält 100 % der Einlagen in Reserve und hat öffentlich erklärt, nie Gelder geliehen zu haben und keine ausstehenden Unternehmenskredite zu besitzen.
Wichtige Erkenntnisse
Sicherheit ist im Krypto-Bereich keine Funktion – sondern Infrastruktur.
Phemex setzt 2026 auf institutionelle Verwahrung via Fireblocks, eine dreistufige Wallet-Architektur mit Offline-Assets-Mehrheit, überprüfbaren Proof of Reserves, fortschrittlichen Kryptografie-Schutz und gestaffelte Abwehrmechanismen.
Der Standard ist nicht mehr bloßes Vertrauen, sondern Verifikation.

