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Iran-Waffenstillstand: Der mögliche Wendepunkt für den Crypto Fear & Greed Index

Schlüsselpunkte

Der Crypto Fear & Greed Index liegt seit über 60 Tagen unter 10. Ein Iran-Waffenstillstand ließ den Ölpreis fallen und Bitcoin steigen. Was braucht es, damit die Angstphase endet?

Der Crypto Fear & Greed Index lag über 60 Tage in Folge unter 10 – die längste Phase extremer Angst, die je erfasst wurde. Am 7. April wurde dann ein zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den USA und Iran verkündet. Infolgedessen fiel der Ölpreis um 16 % von 112 auf 95 US-Dollar, während Bitcoin von 68.800 auf über 72.000 US-Dollar sprang und Short-Positionen im Wert von 427 Millionen US-Dollar liquidiert wurden. Erstmals seit Anfang Februar wird der zentrale Auslöser der Unsicherheit an den Kryptomärkten durch ein aktuelles Ereignis adressiert.

Der Waffenstillstand ist von Bedeutung. Dennoch stellt sich die Frage, ob allein die Beseitigung des Ölpreis- und geopolitischen Risikos ausreicht, um den Index dauerhaft aus dem einstelligen Bereich zu führen, oder ob der Schaden nach 60 Tagen extremer Angst tiefer geht.

Warum der Ölpreis der Hauptfaktor für den Fear Index war

Frühere Phasen extremer Angst im Kryptosektor wurden stets durch interne Ereignisse ausgelöst (z.B. Zusammenbruch von Terra/Luna, FTX-Krise). Sie endeten, nachdem die jeweiligen Schulden abgebaut wurden und die Märkte sich stabilisierten.

Die aktuelle Phase unterscheidet sich, da der Auslöser extern war: Ein Ölpreis über 110 US-Dollar infolge der US-Iran-Krise und der Unsicherheit um die Straße von Hormus verursachte Inflationsängste und hielt die US-Notenbank auf ihrem aktuellen Zinsniveau. Jede Erholung wurde von neuen Eskalationsmeldungen und steigenden Ölpreisen wieder zunichte gemacht.

On-Chain-Daten zeigten dagegen eine positive Entwicklung: Bitcoin-Reserven an Börsen sanken auf ein Mehrjahrestief, die Stablecoin-Menge überschritt 220 Milliarden US-Dollar, und auch Großinvestoren akkumulierten. Dennoch wurde diese Entwicklung durch die makroökonomischen Risiken überschattet.

Was der Waffenstillstand konkret ändert

Der zweiwöchige, von Pakistan vermittelte Waffenstillstand – mit Unterstützung der Türkei und Ägyptens – bringt zwei konkrete Änderungen: Erstens öffnet Iran die Straße von Hormus wieder, was rund 20 % des weltweiten Ölhandels normalisiert. Zweitens sind für den 10. April Friedensgespräche in Islamabad angesetzt.

Der Ölmarkt reagierte unmittelbar: Der WTI-Preis fiel von 112,95 auf 95,85 US-Dollar, der geopolitische Risikozuschlag verringerte sich von ca. 14 auf 4–6 US-Dollar je Barrel. Ein Rückgang um 15–17 US-Dollar hat direkten Einfluss auf die Inflationserwartung – ein zentraler Faktor für künftige Zinssenkungen der Federal Reserve.

Die Kettenreaktion ist für Krypto relevant: Niedrigere Ölpreise dämpfen die Inflation, erlauben der Fed potenziell Zinssenkungen und führen zu einer Neubewertung riskanter Anlageklassen wie Bitcoin. Der starke Anstieg von Bitcoin über Nacht auf 71.926 US-Dollar reflektierte diese Entwicklung.

Was der Fear & Greed Index zum Verlassen des einstelligen Bereichs braucht

Der Schritt von 8 auf über 10 erfordert Veränderungen in allen fünf Komponenten des Index: Geringere Volatilität, anhaltendes Kaufinteresse bei Momentum und Volumen, positivere Stimmung in sozialen Medien, stabile Bitcoin-Dominanz und weniger Suchanfragen nach "Bitcoin Crash".

Das Liquidationsereignis am Montag und der weitere Preisanstieg am Dienstag unterstützen Momentum und Volumen – erhöhen kurzfristig aber auch die Volatilität. Eine nachhaltige Erholung des Index benötigt etwa 7–10 Tage mit einem stabilen Bitcoin-Kurs über der neuen Unterstützungszone und abnehmender Volatilität.

Entscheidend ist, ob Bitcoin bis zum 15.–17. April die 70.000 US-Dollar als Unterstützung hält, wenn die erste Woche des Waffenstillstands endet und die Ergebnisse der Friedensgespräche absehbar sind. Bleibt der Kurs über dieser Marke, dürfte der Index bis Mitte April auf mindestens 15 steigen. Scheitern die Gespräche und steigt der Ölpreis wieder, fällt der Index vermutlich erneut in den Bereich 6–8.

Wie frühere Phasen extremer Angst endeten

Historisch betrachtet gab es bislang nur zwei längere Phasen mit einem Index unter 10 – aber ein klares Muster:

Zeitraum Auslöser der Angst Was beendete sie Tage <10 BTC 90-Tage-Rendite nach Ausbruch
Jun–Aug 2022 Terra/Luna + 3AC-Krise Schulden abgebaut, Verkäufe beendet, Ethereum Merge-Narrativ ~30 +32 %
Nov 2022 FTX-Kollaps Insolvenzverfahren eingegrenzt, keine weiteren Exchange-Pleiten, BTC hält $16.500 ~15 +55 %
Jan–Apr 2026 Zollrisiken + Iran-Konflikt + Öl >$110 TBD (Waffenstillstand ist erster Kandidat) 60+ (laufend) TBD

In beiden Fällen endete die Angst, als der jeweilige Impuls eingedämmt wurde und kein neuer hinzu kam. Die aktuelle Phase ist komplexer, da zwei Faktoren – Zollthematik und Iran-Konflikt – zusammenwirken. Der Waffenstillstand entschärft nur das Iran-Risiko, die Unsicherheit bei den Handelszöllen bleibt. Erst wenn beide Risiken beseitigt sind, ist Neutralität wahrscheinlich.

90-Tage-Ausblick nach dem Ende extremer Angst

Vergangene Phasen extremer Angst führten im 90- bis 365-Tage-Zeitraum zu positiven Entwicklungen. Nach Terra/Luna etwa stieg BTC um etwa 32 % in 90 Tagen, nach FTX um 55 %. Das Ausgangsniveau liegt diesmal jedoch bei 72.000 US-Dollar – weitere Kursentwicklungen hängen von institutioneller Nachfrage und Marktumfeld ab.

Viele Anleger profitieren nicht, weil sie den Zeitpunkt schwer treffen. Historische Daten zeigen: Wer beim ersten Unterschreiten der 10er-Marke während Terra/Luna einstieg, musste zunächst weitere 37 % Kursrückgang aushalten. Durchschnittliche Einstiege über einen längeren Zeitraum (Cost-Average-Effekt) haben sich als erfolgreicher erwiesen als der Versuch, das Tief exakt zu erwischen.

Warum der Waffenstillstand das Angstniveau nicht dauerhaft beenden könnte

Ein zweiwöchiger Waffenstillstand ist noch kein Frieden. Iran hatte die Vereinbarung zunächst als unzureichend abgelehnt und fordert eine dauerhafte Lösung. Auch der Verhandlungsstil der USA sorgt für Unsicherheiten.

Sollten die Gespräche in Islamabad am 10. April kein Ergebnis bringen, läuft der Waffenstillstand um den 21. April aus und das Risiko für die Straße von Hormus bleibt bestehen. Öl könnte wieder steigen, die Inflationssorgen kehren zurück und Bitcoin würde voraussichtlich wieder auf die Unterstützungszone um 65.000–66.000 US-Dollar zurückfallen. Der Fear & Greed Index bliebe im einstelligen Bereich.

Selbst bei einer Lösung mit Iran bleibt das Risiko durch mögliche Handelszölle bestehen. Der Waffenstillstand entschärft das Thema Öl, nicht jedoch die Handelspolitik. Für eine Normalisierung sind beide Faktoren entscheidend.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange befindet sich der Crypto Fear & Greed Index bereits im Bereich extremer Angst?

Aktuell über 60 Tage in Folge (Stand 8. April 2026) – mehr als doppelt so lange wie der bisherige Rekord während des Terra/Luna-Crashs.

Kann ein Waffenstillstand allein den Index wieder in den neutralen Bereich bringen?

Er trägt wesentlich dazu bei, aber vermutlich ist mehr nötig. Die Unsicherheiten bezüglich Handelszöllen wirken weiterhin als Belastung. Ein nachhaltiger Anstieg erfordert mehrere Tage stabiler Preise und abnehmende Volatilität.

Welche Strategie ist während langfristiger Angstphasen sinnvoll?

Historisch hat sich das regelmäßige Investieren über einen längeren Zeitraum (Cost-Average-Effekt) als robuster als Einmalkäufe am vermeintlichen Tiefpunkt erwiesen, da der genaue Wendepunkt schwer vorherzusagen ist und weitere Kursrückgänge möglich sind.

Was passiert, falls der Waffenstillstand scheitert?

Kommt es zu keiner Einigung und erneuten Spannungen, steigen die Ölpreise, die Fed bleibt bei ihrem aktuellen Kurs und Bitcoin dürfte erneut die Unterstützungszone bei 65.000–66.000 US-Dollar testen. Der Index bleibt dann weiter im Bereich 5–8.

Fazit

Der Iran-Waffenstillstand ist das erste makroökonomische Ereignis seit 60 Tagen, das die Ursache der extremen Angst adressiert. Der fallende Ölpreis entlastet die Inflationserwartung und eröffnet die Möglichkeit für Zinssignale der Fed im dritten Quartal. Entscheidend für den Fear & Greed Index ist, ob Bitcoin die Marke von 70.000 US-Dollar über das Waffenstillstandsfenster hinaus hält. Steigt der Kurs nachhaltig, dürfte der Index erstmals seit zwei Monaten wieder auf über 15 klettern. Allerdings handelt es sich um einen befristeten Waffenstillstand – die weiteren Entwicklungen, insbesondere die Gespräche in Islamabad, bleiben abzuwarten. Positionierung und Risikomanagement sind daher weiterhin zentral.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Der Handel mit Kryptowährungen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Führen Sie stets eigene Recherchen durch, bevor Sie Handelsentscheidungen treffen.

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