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Bitwise bringt ersten Spot-Hyperliquid-ETF mit integriertem Staking an die NYSE

Schlüsselpunkte

Bitwise hat mit BHYP den ersten Spot-Hyperliquid-ETF an der NYSE gestartet. Es ist der erste Fonds in den USA mit internem HYPE-Staking.

Bitwise hat am 15. Mai mit dem Handel seines Spot Hyperliquid ETF an der New York Stock Exchange unter dem Tickersymbol BHYP begonnen und damit das Rennen zwischen mehreren Emittenten um das erste Produkt dieser Art beendet. Es handelt sich um das erste Spot-Hyperliquid-ETF-Produkt für US-Anleger und weltweit um das erste, bei dem die zugrundeliegenden HYPE-Token durch die eigene Infrastruktur des Sponsors und nicht über einen Drittanbieter gestakt werden. HYPE ist inzwischen mit rund 11 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung der zehntgrößte Krypto-Asset, obwohl der Handel weniger als zwei Jahre zurückliegt.

Die ursprüngliche Einreichung wurde bereits behandelt. Neu ab dem 15. Mai ist, dass der Fonds nun live ist und die gewählte Struktur von Bitwise zeigt, wie das Unternehmen diese Kategorie für sich entscheiden möchte. Im Folgenden wird erläutert, wie BHYP funktioniert, warum internes Staking eine Rolle spielt und was der Start für Hyperliquid sowie die weitere ETF-Warteschlange signalisiert.

Was ist BHYP und wie funktioniert es?

BHYP hält Spot-HYPE, den nativen Token des Hyperliquid-Netzwerks, und verpackt ihn in einen regulierten Fonds, der an der NYSE wie eine Aktie gehandelt wird. Anleger mit einem klassischen Broker-Konto können damit ein Engagement in HYPE eingehen, ohne eine Krypto-Börse, Wallet oder Seed Phrase zu benötigen. Das ist das Grundprinzip eines Spot-Krypto-ETF und das gleiche Mechanismus, der in den letzten zwei Jahren hohe Mittelzuflüsse in Bitcoin- und Ethereum-Fonds ermöglicht hat.

Der Unterschied zu einem reinen Spot-Produkt ist das Staking. Hyperliquid ist ein Proof-of-Stake-Netzwerk. Das heißt, HYPE-Token, die vom Fonds gehalten werden, können im Protokoll gestakt werden, um das Netzwerk zu sichern und potenzielle Rewards zu erzielen. Bitwise stakt die HYPE-Token über Bitwise Onchain Solutions, die eigene Staking-Sparte, anstatt einen externen Validierungsdienst zu beauftragen. Laut Bitwise ist BHYP damit das einzige Hyperliquid-ETP, bei dem der Sponsor das Staking über die eigene Infrastruktur übernimmt.

Warum ist das für Anteilseigner relevant? Staking kann Erträge generieren und diese können die Kosten des Fonds teilweise kompensieren. Ein Spot-Krypto-ETF ohne Staking verliert im Vergleich zum direkten Besitz durch die Verwaltungsgebühr an Wert. Ein ETF mit Staking kann Rewards an den Nettoinventarwert weitergeben, wodurch sich die effektiven Haltekosten verringern. Die interne Kontrolle des Stakings ermöglicht Bitwise zudem, den Validator auszuwählen, das Slashing-Risiko zu managen und zu bestimmen, wie viele Rewards tatsächlich an Investoren weitergegeben werden.

Die Gebührenstruktur im Fokus

Bitwise erhebt für BHYP laut offizieller Ankündigung eine jährliche Sponsorengebühr von 0,34 %. Für den ersten Monat entfällt diese Gebühr auf die ersten 500 Mio. US-Dollar des Fondsvolumens. Solche temporären Gebührenbefreiungen sind bei neuen Krypto-ETFs üblich, da die ersten Wochen entscheiden, welcher Fonds in einer Kategorie die initiale Liquidität aufbaut.

Das Prinzip ist einfach: ETFs derselben Kategorie sind weitgehend substituierbar, daher konzentrieren sich die Mittelzuflüsse auf den Fonds mit der größten Liquidität und den engsten Spreads. Wer den Anfang macht, bleibt meist vorn, da Händler bevorzugt dort handeln, wo die Liquidität am höchsten ist. Das Nullgebot auf die ersten 500 Mio. US-Dollar verschafft Bitwise einen Vorsprung vor Grayscales GHYP und 21Shares’ THYP, die noch nicht am Markt sind.

Die laufende Gebühr von 0,34 % liegt zudem deutlich unter den 1,5 %, die frühe Grayscale-Produkte berechneten und entspricht den Erwartungen institutioneller Anleger an einen modernen Spot-ETF. Kombiniert mit Staking-Rewards, die dem Fonds zufließen, kann der effektive Halteaufwand niedriger ausfallen als die Nominalgebühr; in Phasen hoher Rewards kann sogar ein nahezu ausgeglichenes Verhältnis entstehen.

Was macht Hyperliquid?

Um zu verstehen, warum ein Token mit 11 Mrd. US-Dollar Marktkapitalisierung von drei Asset Managern für einen ETF ausgewählt wird, muss man wissen, was Hyperliquid ist. Es handelt sich um eine Onchain-Derivatebörse, die Perpetual Futures und andere gehebelte Produkte anbietet, welche vollständig über die Blockchain und nicht über die internen Systeme eines zentralisierten Unternehmens abgewickelt werden. Hyperliquid rangiert beim Handelsvolumen von Perpetual-Futures-Börsen konstant an der Spitze oder in deren Nähe und konkurriert mit zentralisierten Börsen in Bezug auf Geschwindigkeit und Kosten – alles transparent auf der Blockchain nachvollziehbar.

Hyperliquid ist mehr als nur ein Handelsplatz. Das Netzwerk betreibt HyperEVM, eine mit Ethereum kompatible Smart-Contract-Umgebung, die es Entwicklern erlaubt, ähnliche Anwendungen wie auf Ethereum zu deployen. Es werden auch Spot-Handel sowie Onchain Lending und Borrowing unterstützt. Der Token HYPE sichert das Netzwerk durch Staking und wird im Protokoll für Gebühren und Anreize verwendet.

Das Modell hat wegen einer Besonderheit Aufmerksamkeit erhalten: Hyperliquid generiert mit einem kleinen Team beachtliche Umsätze, und ein großer Teil dieser Einnahmen wird direkt in den Rückkauf und das Verbrennen von HYPE investiert. Dadurch entsteht ein Kreislauf, in dem Handelsaktivität das Token-Angebot reduziert – ein Grund für den schnellen Aufstieg von HYPE in die Top 10. Für Händler vereinfacht: Hyperliquid ist eine Derivatebörse auf öffentlicher Blockchain, mit einem Token, der an jeder Transaktion partizipiert.

Warum HYPE aktuell im Fokus steht

Der ETF ist nicht der einzige Impuls für HYPE. Coinbase hat Hyperliquid kürzlich als offiziellen USDC-Treasury-Partner benannt. Dadurch werden Stablecoin-Reserven durch das Hyperliquid-Ökosystem geleitet; dies wird als Signal gewertet, dass ein großes US-gelistetes Unternehmen das Netzwerk als Infrastruktur auf Produktionsniveau betrachtet. HYPE reagierte darauf mit Kursanstieg, und der BHYP-Start fiel in eine Phase mit bereits verbessertem Image.

Im Gesamtbild ergibt sich Folgendes: eine Top-Onchain-Derivatebörse, ein Revenue-Modell, bei dem Token verbrannt werden, eine Treasury-Partnerschaft mit einem der größten US-Krypto-Namen und jetzt ein regulierter Spot-ETF mit Staking. Jedes dieser Elemente liefert einen Grund für institutionelle Anleger, HYPE zu betrachten – und sie traten in kurzem zeitlichen Abstand auf.

Es gibt jedoch einen wichtigen Gegenpol: HYPE existiert erst seit weniger als zwei Jahren und hat somit noch keinen vollständigen Krypto-Marktzyklus durchlaufen. Ein Token, das schnell durch positives Narrativ gestiegen ist, kann bei Stimmungsumschwung ebenso rasch verlieren. Eine ETF-Hülle reduziert die Volatilität des zugrundeliegenden Assets nicht. BHYP erleichtert den Zugang zu HYPE, ändert jedoch nichts am inhärenten Risiko.

BHYP im ETF-Wettbewerb

Drei Emittenten haben Spot-Hyperliquid-ETFs beantragt, und die Reihenfolge der Markteinführung ist jetzt entscheidend. Bitwise hat mit BHYP als erster die NYSE erreicht. Grayscales GHYP und 21Shares’ THYP sind noch ausstehend – Bitwise hält somit die Position des First Movers.

Fonds
Emittent
Status
Besonderheit
BHYP
Bitwise
Handel an der NYSE seit 15. Mai
Eigenes Staking über Bitwise Onchain Solutions, 0,34 % Gebühr
GHYP
Grayscale
Ausstehend
Antrag um Staking von HYPE ergänzt
THYP
21Shares
Ausstehend
Wartet auf regulatorische Freigabe

First-to-market ist ein Vorteil im ETF-Geschäft, aber kein dauerhafter. Nachfolgende Fonds können mit niedrigeren Gebühren, besserem Staking, alternativer Verwahrung oder breiterer Distribution konkurrieren. Bitwise hat mit BHYP die Messlatte gesetzt – künftige Hyperliquid-ETFs müssen begründen, warum sie dem bereits aktiven, stakenden und liquiden Fonds vorzuziehen sein sollen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen BHYP und dem direkten Kauf von HYPE?

BHYP ist ein Fonds, der an der NYSE gehandelt wird und HYPE für Sie hält. Sie erhalten ein Engagement über Ihr normales Broker-Konto, ohne Wallet oder Krypto-Börse. Beim direkten Kauf von HYPE besitzen Sie den Token selbst, haben volle Kontrolle und können ihn onchain nutzen, sind aber auch selbst für die Verwahrung verantwortlich. Der ETF handelt nur zu Börsenzeiten, der Token rund um die Uhr.

Wie profitieren Anteilseigner vom Staking bei BHYP?

Hyperliquid ist ein Proof-of-Stake-Netzwerk, daher können die vom Fonds gehaltenen HYPE-Token gestakt werden, um potenzielle Netzwerk-Rewards zu erzielen. Bitwise gibt diese Rewards an den Nettoinventarwert des Fonds weiter, was die 0,34% Sponsorengebühr teilweise kompensieren kann. Die Höhe der Rewards ist dabei nicht garantiert und schwankt je nach Netzwerkbedingungen.

Bleibt die 0%-Gebühr bei BHYP dauerhaft bestehen?

Die 0%-Gebühr ist eine temporäre Befreiung zum Marktstart und gilt nur für den ersten Monat sowie die ersten 500 Mio. US-Dollar Fondsvolumen. Anschließend gilt die reguläre jährliche Sponsorengebühr von 0,34 %. Die Befreiung soll frühzeitig Mittelzuflüsse sichern, bevor Konkurrenzprodukte starten.

Macht der BHYP-Start HYPE zu einer sicheren Anlage?

Ein ETF erleichtert den Zugang und bringt regulatorische Aufsicht, ändert jedoch nichts an der Volatilität des Assets. HYPE ist erst seit weniger als zwei Jahren handelbar und hat noch keinen vollständigen Marktzyklus durchlaufen. BHYP ist als spekulativer Bestandteil eines Portfolios zu betrachten; die Positionsgröße sollte dies widerspiegeln.

Fazit

BHYP ist an der NYSE live. Die Struktur ist entscheidend: 0,34 % Gebühr, ein Nullgebot auf die ersten 500 Mio. US-Dollar sowie internes Staking über Bitwise Onchain Solutions verschaffen dem Fonds eine gute Ausgangsposition für institutionelle Zuflüsse. Entscheidende Faktoren in den kommenden Wochen sind das Asset-Wachstum im ersten Monat, eventuelle Gebührensenkungen bei GHYP oder THYP und wie sich die Staking-Rewards auf den Nettoinventarwert auswirken. HYPE profitierte vom Revenue Burn und dem Coinbase-Deal; BHYP eröffnet institutionellen Investoren nun einen regulierten Zugang zu diesem Sektor. Die offene Frage bleibt: Ein ETF erleichtert den Zugang, aber die kurze Preisgeschichte des Assets bleibt bestehen.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Der Handel mit Kryptowährungen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Bitte führen Sie Ihre eigene Recherche durch, bevor Sie Handelsentscheidungen treffen.

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