Die jüngste Erholung von Bitcoin auf über 91.000 US-Dollar, was einem wöchentlichen Gewinn von 12 % entspricht, hat unter den Wall-Street-Institutionen eine Debatte über die Zukunft der Kryptowährung ausgelöst. Optimisten wie JPMorgan und Standard Chartered prognostizieren erhebliche Kurssteigerungen mit Zielwerten von 170.000 bzw. 200.000 US-Dollar und führen die Institutionalisierung sowie makroökonomische Trends als Haupttreiber an. Citibank bietet eine zurückhaltendere Einschätzung und prognostiziert bis 2025 einen Basiswert von 135.000 US-Dollar. Im Gegensatz dazu warnen Morgan Stanley und CryptoQuant vor einem bevorstehenden Bärenmarkt, wobei Morgan Stanley zum Gewinnmitnehmen rät, in Erwartung eines "Krypto-Winters". Die Analyse von CryptoQuant deutet darauf hin, dass der aktuelle Zyklus sich dem Ende nähert, da der Bitcoin-Preis unter seinem 365-Tage-Durchschnitt liegt. Diese Divergenz unter den führenden Finanzinstituten unterstreicht den Übergang von Bitcoin von einem spekulativen Vermögenswert zu einem komplexen makroökonomischen Asset, wobei alte Marktregeln möglicherweise neuen Dynamiken weichen.