Revolut strebt an, bis 2026 Banklizenzen in Frankreich und den Vereinigten Staaten zu erhalten, so Béatrice Cossa-Dumurgier, CEO für Westeuropa. Dieser Schritt ist Teil der Strategie des Unternehmens, sein Angebot an Krediten und lokalisierten Sparprodukten auszubauen und seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber traditionellen Banken zu stärken. Revolut hat sich verpflichtet, im Rahmen dieser Expansion 1,1 Milliarden US-Dollar in Frankreich zu investieren. Während das Unternehmen derzeit in der EU unter einer litauischen Lizenz operiert, wird die Erlangung der lokalen behördlichen Genehmigung in Frankreich als entscheidender Schritt zum Erwerb einer US-Lizenz angesehen. Darüber hinaus legt Revolut gegen eine von den italienischen Behörden Anfang April verhängte Geldstrafe in Höhe von 13 Millionen US-Dollar Einspruch ein, die wegen angeblich irreführender Aussagen zu Investmentdienstleistungen verhängt wurde. Das Unternehmen arbeitet aktiv daran, diese regulatorischen Herausforderungen zu bewältigen, während es seine ehrgeizigen Wachstumspläne verfolgt.