Der renommierte Investor Ray Dalio hat den Status von Bitcoin als "digitales Gold" zurückgewiesen und dabei auf Datenschutzprobleme und die Zurückhaltung der Zentralbanken verwiesen. In einem Gespräch im All-In-Podcast betonte Dalio, dass Bitcoin nicht die Privatsphäre von physischem Gold bietet, da seine Transaktionen auf der Blockchain nachvollziehbar sind. Er argumentierte, dass Zentralbanken Bitcoin aufgrund dieser Transparenzbedenken wahrscheinlich nicht übernehmen werden und stattdessen die Möglichkeit bevorzugen, Gold ohne digitale Spuren zu transferieren. Dalio wies auch auf weitere Herausforderungen für Bitcoin hin, darunter die Korrelation mit Aktien, potenzielle Verwundbarkeiten gegenüber Quantencomputing und die Anfälligkeit für Marktmanipulation. Trotz dieser Kritikpunkte bleiben die einfache weltweite Übertragbarkeit und die nachweisbare Knappheit von Bitcoin für einige Investoren attraktive Merkmale. Dalio ist jedoch der Ansicht, dass die Erzählung von Bitcoin als "digitales Gold" begrenzt bleiben wird, solange nicht mehr Zentralbanken Bitcoin übernehmen.