Bitcoin steht durch den Fortschritt der Quantencomputing-Technologie vor einer erheblichen Sicherheitsbedrohung, die die 1,1 Millionen Bitcoins in Satoshi Nakamotos Wallet gefährden könnte, deren Wert sich auf etwa 10 Milliarden US-Dollar beläuft. Diese Bitcoins, die etwa 25 % des umlaufenden Angebots ausmachen, sind aufgrund veralteter Verschlüsselungsschlüssel, die anfällig für Quantenangriffe sind, verwundbar. Die Sicherheit von Bitcoin basiert auf dem Elliptischen Kurven-Digital-Signaturalgorithmus (ECDSA), der derzeit gegen herkömmliche Computer sicher ist, aber von Quantencomputern innerhalb von Minuten oder Stunden gebrochen werden könnte. Der Zeitrahmen für die Reife des Quantencomputings ist ungewiss und reicht von einigen Jahren bis möglicherweise nie. Dennoch erfordert die Bedrohung eine proaktive Umstellung auf Post-Quantum-Kryptographie (PQC), um katastrophale Sicherheitsverletzungen zu verhindern. Sollten Quantencomputer vor der Umstellung von Bitcoin auf PQC auftauchen, könnten Milliarden von Dollar an öffentlichen Schlüsseln offengelegt werden, was zu massiven Diebstählen und einem zerstörerischen Preisverfall führen würde. Die Dringlichkeit für strategisches Handeln ist entscheidend und erfordert eine Koordination zwischen Minern, Handelsplattformen und Wallet-Anbietern, um post-quantensichere Signaturalgorithmen zu implementieren, bevor Quantencomputer Realität werden.