Die südkoreanische Kryptowährungsbörse Korbit hat zugestimmt, eine Geldstrafe von fast 2 Millionen US-Dollar zu zahlen und eine formelle Verwarnung von der Financial Intelligence Unit (FIU) wegen Verstößen gegen die Anti-Geldwäsche-Vorschriften (AML) zu akzeptieren. Die Strafe folgt auf eine Untersuchung im Oktober 2024, bei der etwa 22.000 Verstöße aufgedeckt wurden, darunter unzureichende Transaktionsüberwachung und Mängel bei der Kunden-Sorgfaltspflicht. Es wurde festgestellt, dass Korbit unvollständige Identitätsnachweise akzeptiert und Transaktionen ohne vollständige KYC-Compliance zugelassen hat. Korbit erklärte, dass es die Entscheidung der FIU "respektieren und akzeptieren" werde und die notwendigen Korrekturen bereits abgeschlossen habe. Die Geldstrafe wirkt sich erheblich auf Korbit aus, da das tägliche Handelsvolumen auf etwa 12 Millionen US-Dollar gesunken ist, was nur 0,5 % des heimischen Marktes entspricht. Zudem steht Korbit Berichten zufolge kurz vor einem Eigentümerwechsel, wobei Mirae Asset die Börse möglicherweise für 68 bis 95 Millionen US-Dollar übernimmt.