Institutionelle Kapitalflüsse während geopolitischer Konflikte folgen einem vorhersehbaren dreistufigen Muster, so der ehemalige Investmentbanker Felix Prehn. Bei der Analyse vergangener Konflikte wie des Golfkriegs, des Irakkriegs und des Russland-Ukraine-Kriegs identifiziert Prehn eine Abfolge von Schock-, Neubewertungs- und Rotationsphasen, die die Marktbewegungen bestimmen.
In der anfänglichen Schockphase verkaufen Privatanleger oft panisch, während institutionelle Anleger sich auf strategische Umschichtungen vorbereiten. In der Neubewertungsphase stabilisieren sich die Märkte und werden neu bewertet, was zur Rotationsphase führt, in der Kapital in Sektoren wie Energie, Verteidigung und Edelmetalle fließt. Prehn betont die Bedeutung des Verständnisses dieser Muster, um häufige Fehler von Privatanlegern zu vermeiden und von institutionellen Strategien zu profitieren.
Institutionelle Kapitalmuster in geopolitischen Konflikten enthüllt
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