Die Federal Reserve wird in Zusammenarbeit mit dem Office of the Comptroller of the Currency und der Federal Deposit Insurance Corporation neue Regeln vorschlagen, um die letzte Phase von Basel III umzusetzen, wobei der Schwerpunkt auf Kryptowährungsregulierungen liegt. Der Vorschlag, der voraussichtlich zwischen dem 17. und 21. März veröffentlicht wird, wird in eine 90-tägige öffentliche Kommentierungsphase eintreten. Nach dem globalen Krypto-Rahmenwerk des Basler Ausschusses wird Bitcoin als Vermögenswert der Kategorie 2b eingestuft, mit einem Risikogewicht von 1.250 % aufgrund seiner Volatilität und der Herausforderungen beim Hedging. Diese Einstufung bedeutet, dass Banken mit Bitcoin-Exponierung diesen als deutlich risikoreicher als traditionelle Vermögenswerte behandeln müssen, was erhebliche Kapitalreserven erfordert. Zum Beispiel würde eine Bitcoin-Exponierung von 100 Millionen US-Dollar risikogewichtete Vermögenswerte in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar erfordern, was etwa 100 Millionen US-Dollar Kapital verlangt. Diese strenge Kapitalanforderung steht im starken Gegensatz zu den Null-Risikogewichten für Bargeld, Gold und US-Staatsanleihen sowie den niedrigeren Gewichten für Unternehmenskredite. Branchenverbände haben das Rahmenwerk kritisiert und argumentiert, dass Bitcoin falsch eingestuft wird und Banken daran gehindert werden, entsprechende Dienstleistungen anzubieten.