Coinbase und die Apex Group haben einen tokenisierten Bitcoin-Ertragsfonds im Base-Netzwerk gestartet, was einen bedeutenden Schritt in der blockchainbasierten Fondsdistribution darstellt. Der Fonds, bekannt als Coinbase Bitcoin Yield Fund, nutzt den ERC-3643-Standard, um Compliance-Regeln direkt in den Token einzubetten, wodurch sichergestellt wird, dass jede Übertragung und jeder Besitz eine verifizierte Identität und Berechtigung erfordert. Dieser Ansatz rationalisiert die operativen Prozesse bei gleichzeitiger Einhaltung der Vorschriften, stimmt mit den traditionellen Nettoinventarwertzyklen überein und gewährleistet die Konsistenz zwischen Blockchain-Aufzeichnungen und konventionellen Fondsbuchhaltungssystemen. Der ERC-3643-Rahmen ermöglicht es dem Token, regulatorische Bedingungen automatisch durchzusetzen und unterstützt die Interoperabilität über mehrere Blockchain-Systeme hinweg, was den Weg für zukünftige sekundäre Liquiditätsoptionen ebnet. Peter Hughes, CEO der Apex Group, betonte die Rolle digitaler Vermögenswerte in der modernen Fondsdistribution und hob das Potenzial von Plattformen wie Apex Invest.io hervor, die Vertriebskanäle zu erweitern. Anthony Bassili, Präsident von Coinbase Asset Management, stellte fest, dass die Infrastruktur für tokenisierte Fonds nun skalierbar ist und die regulatorischen und operativen Standards traditioneller Märkte erfüllt. Coinbase plant, dieses Modell auf weitere Fonds auszuweiten, einschließlich seines US Bitcoin Yield Fund, während die Apex Group bis 2027 ein Ziel von 100 Milliarden US-Dollar an tokenisierten Fonds anstrebt.