China hat seine Maßnahmen gegen Kryptowährungsaktivitäten verschärft und eine neue Richtlinie erlassen, die die unautorisierte Ausgabe von Token im Ausland sowie yuan-gebundene Stablecoins verbietet. Die Volksbank von China (People’s Bank of China) veröffentlichte zusammen mit sieben weiteren Aufsichtsbehörden am 5. Februar 2026 eine gemeinsame Mitteilung, die das bestehende Verbot von kryptowährungsbezogenen Aktivitäten im Land bekräftigt und wahrgenommene Schlupflöcher schließt. Die Richtlinie erweitert das Verbot von 2021 und schließt die Ausgabe von digitalen Token im Ausland durch inländische Unternehmen sowie jegliche yuan-gebundene Stablecoins ohne offizielle Genehmigung ein.
Die Mitteilung betont, dass alle geschäftlichen Aktivitäten im Zusammenhang mit virtuellen Währungen, einschließlich Handel, Market-Making, Derivaten und Token-Ausgabe, nach chinesischem Recht weiterhin illegal sind. Sie richtet sich auch gegen ausländische Plattformen, die Nutzer auf dem Festland bedienen, was auf eine koordinierte Durchsetzungsmaßnahme hinweist. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Geldwäsche, illegale Kapitalbeschaffung und spekulativen Handel zu verhindern und gleichzeitig die finanzielle Stabilität und die nationale Sicherheit zu schützen. Dieser Schritt unterstreicht Chinas Präferenz für seine staatlich kontrollierte digitale Währung, den e-CNY, als einzige digitale Alternative zum Bargeld.
China weitet Krypto-Verbot auf Offshore-Token-Ausgabe und Yuan-gebundene Stablecoins aus
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