Das brasilianische Finanzministerium plant, ein Dekret vorzuschlagen, das Kryptowährungstransaktionen als Devisengeschäfte klassifizieren würde, wodurch die Regierung diese Transaktionen unter der Steuer auf Finanzoperationen (IFO) besteuern kann. Dieser Schritt, der zur öffentlichen Konsultation offen sein wird, zielt darauf ab, Kryptowährungs- und Stablecoin-Transaktionen zu regulieren und zu besteuern, was potenziell die Nutzungstrends von Kryptowährungen in Brasilien verändern könnte.
Der Vorschlag folgt der Klassifizierung bestimmter Stablecoin-Operationen als Devisengeschäfte durch die Zentralbank von Brasilien. Obwohl keine spezifischen Steuersätze bekannt gegeben wurden, erhebt die IFO derzeit eine Steuer von 3,5 % auf Devisentransaktionen. Die Initiative wird voraussichtlich auf starken Widerstand der brasilianischen Vereinigung für Kryptoökonomie (Abcripto) und Mitglieder des Kongresses stoßen, die argumentieren, dass solche Maßnahmen der brasilianischen Bevölkerung schaden könnten. Abcripto hat angedeutet, dass rechtliche Schritte eingeleitet werden könnten, falls das Dekret erlassen wird.
Brasilien schlägt Steuer auf Kryptowährungs- und Stablecoin-Transaktionen vor
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