Die Bitcoin-Bestände auf Börsen sind laut Daten von Coinglass deutlich zurückgegangen, von etwa 3,4 Millionen BTC auf 2,5 Millionen BTC. Dieser Trend deutet darauf hin, dass Bitcoin von den Börsen in persönliche Wallets verlagert wird, was auf einen Rückgang des unmittelbaren Verkaufsdrucks und eine Zunahme des langfristigen Haltens (HODL) unter den Investoren hindeutet. Der Trend wurde durch die jüngsten ETF-Zulassungen weiter beschleunigt. On-Chain-Daten zeigen ebenfalls, dass die Bitcoin-Abflüsse von den Börsen weiterhin die Zuflüsse übersteigen, mit gelegentlichen großen Abflüssen von bis zu 60.000 BTC. Dieses Muster legt nahe, dass große Inhaber, wie Wale und Institutionen, ihre Bitcoins von den Börsen abziehen, um sie zu lagern, anstatt sie kurzfristig zu handeln. Diese anhaltende Phase der Angebotsaufnahme deutet auf eine Marktstruktur hin, bei der der Wunsch, Bitcoin zu halten, den Verkaufswunsch übersteigt, was potenziell die Preisstabilität unterstützt. Obwohl der Rückgang der Börsenbestände keine kurzfristigen Preiserhöhungen garantiert, legt er doch eine Grundlage für Widerstandsfähigkeit gegenüber vorübergehenden Marktrückgängen nahe, die durch externe Faktoren wie US-Zinssätze und ETF-Fondsflüsse beeinflusst werden. Insgesamt wird Bitcoin zunehmend eher als gespeicherter Vermögenswert denn als gehandelter angesehen.