Bitcoin-ETFs verzeichneten über fünf Wochen einen erheblichen Nettoabfluss von 3,8 Milliarden US-Dollar, was die längste Abzugsperiode seit Anfang 2025 darstellt. Dieser Trend fiel mit makroökonomischen Unsicherheiten zusammen, insbesondere im Zusammenhang mit Zollpolitik, die Zinssätze und Aktienmärkte beeinflusst. Während dieses Zeitraums schwankte der Bitcoin-Preis um 60.000 US-Dollar, ist seitdem jedoch auf etwa 68.000 US-Dollar gestiegen. Nach dem 20. Februar kam es jedoch zu einer Umkehr, als in den USA gelistete Spot-Bitcoin-ETFs innerhalb einer Woche Nettozuflüsse von 875,5 Millionen US-Dollar verzeichneten. Diese Veränderung deutet auf eine mögliche Wiederbelebung der institutionellen Nachfrage hin, obwohl sie die vorherigen Abflüsse nicht vollständig ausgleicht. Die ETF-Ströme unterstreichen die dynamische Natur der institutionellen Beteiligung am Bitcoin-Markt, wobei die jüngsten Zuflüsse auf eine mögliche Stabilisierung oder taktische Neupositionierung angesichts der anhaltenden makroökonomischen Volatilität hinweisen.