Airbus hat einen umfangreichen Software-Rückruf für seine A320-Flugzeuge eingeleitet, der weltweit 6.000 Flugzeuge betrifft. Der Rückruf folgt auf einen kritischen Vorfall im Oktober 2025, bei dem ein JetBlue-Flug aufgrund von Datenkorruption durch Sonnenstrahlung eine unbeabsichtigte Nickbewegung nach unten erlebte. Dies hat Regulierungsbehörden wie die EASA und die FAA dazu veranlasst, sofortige Reparaturen zu verlangen, was zu erheblichen Flugausfällen und betrieblichen Störungen führte. Fluggesellschaften wie American Airlines und ANA sind stark betroffen, wobei ANA 95 Flüge gestrichen hat, was 13.200 Passagiere betrifft. Der Rückruf hat auch zu einem Rückgang der Airbus-Aktie (EADSY) geführt und Bedenken hinsichtlich der Verwundbarkeit softwareabhängiger Luftfahrtsysteme geweckt. Die Luft- und Raumfahrtindustrie wird nun voraussichtlich den Fokus auf die Entwicklung strahlungsresistenter Software und die Modernisierung der Flotten legen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.