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Bitcoin erreicht 72.000 USD nach Trump-Ankündigung zum Iran-Waffenstillstand

Schlüsselpunkte

BTC stieg nach Trumps Waffenstillstands-Ankündigung um 4,5 % auf 72.700 USD, während Öl um 16 % fiel. Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob die Waffenruhe hält oder nicht.

Bitcoin stieg innerhalb von weniger als 12 Stunden von 68.500 USD auf 72.700 USD, nachdem Präsident Trump am späten 7. April einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran verkündet hatte. Der Deal kam weniger als zwei Stunden vor dem zuvor genannten Bombardierungs-Zeitpunkt von 20 Uhr (ET) zustande. Im Zuge der Bekanntgabe brach auch der Ölpreis ein: WTI-Rohöl fiel um 16,3 % auf 94,55 USD pro Barrel – der größte Tagesverlust seit dem COVID-Crash im April 2020. Im Kryptomarkt wurden dadurch Positionen im Wert von 595 Millionen USD liquidiert, davon entfielen 427 Millionen USD auf Short-Positionen – der stärkste Short-Squeeze seit Anfang März.

Der Waffenstillstand beseitigt das derzeit größte makroökonomische Risiko für Risikoanlagen, seit der Iran Ende Februar die Straße von Hormus blockierte. Es handelt sich jedoch um eine auf zwei Wochen befristete Vereinbarung, keinen dauerhaften Friedensschluss. Der Markt preist deshalb bereits ein, was am 22. April passieren könnte, wenn die Frist abläuft.

Handel mit BTC-Futures auf Phemex

Was steht im Waffenstillstandsabkommen?

Trumps Ankündigung erfolgte am 7. April gegen 18:15 Uhr (ET) via Truth Social. Die Bedingungen sind klar: Die USA setzen Militäroperationen gegen den Iran für 14 Tage aus, im Gegenzug gewährt der Iran während dieser Zeit kommerziellen Schiffen einen sicheren Durchgang durch die Straße von Hormus. Beide Seiten bestätigten das Abkommen fast zeitgleich.

Durch die Straße von Hormus werden rund 20 % des weltweiten Ölaufkommens transportiert. Als der Iran Ende Februar den Zugang einschränkte, stieg der Ölpreis auf über 113 USD je Barrel, was den Dollar stärkte, die weltweiten Finanzierungsbedingungen verschärfte und auf sämtliche Risikoanlagen – von Aktien bis zu Kryptowährungen – Druck ausübte. Die vorübergehende Wiederöffnung kehrt diesen Mechanismus um.

Ein Aspekt bleibt besonders interessant: Medienberichten zufolge plant der Iran, für die Durchfahrt von Öltankern während des Waffenstillstands eine Gebühr von 1 USD pro Barrel in Bitcoin zu verlangen. Sollte das System starten, wäre dies das erste Mal, dass eine Regierung Bitcoin als Maut für wichtige Handelsinfrastruktur verwendet. Die absolute Summe ist im Vergleich zum täglichen BTC-Volumen klein. Die Signalwirkung für die langfristige Akzeptanz digitaler Währungen ist jedoch bedeutsam.

Reaktionen der Märkte in den ersten 12 Stunden

Die Reaktion auf die Nachricht erfolgte umgehend und war über sämtliche Anlageklassen hinweg spürbar.

Asset Veränderung Schlüsselmarke
BTC +4,5 % auf 72.700 USD 50-Tage-Durchschnitt bei 70.200 USD überwunden
ETH +5,6 % auf 2.258 USD Zum ersten Mal seit 20. März über 2.200 USD
WTI Rohöl ‑16,3 % auf 94,55 USD Größter Tagesverlust seit April 2020
Brent Rohöl ‑13,8 % auf 94,13 USD Noch 24 USD über Vorkriegs-Niveau
S&P 500-Futures +2,56 % Dow-Futures +1.374 Punkte
Nasdaq-Futures +3,46 % Getragen von großen Tech-Werten
Krypto-Liquidationen 595 Mio. USD gesamt 427 Mio. USD Shorts in 12 Std. liquidiert

Der Krypto-Short-Squeeze war besonders ausgeprägt, da die Positionierung vorab stark negativ war. Für 11 aufeinanderfolgende Tage waren die Funding Rates für BTC-Perpetuals negativ, was auf eine überwiegende Short-Positionierung hindeutete. Nach der Meldung kam es zu einer Kettenreaktion, bei der Short-Positionen schnell aufgelöst wurden, was den Kaufdruck am Spotmarkt verstärkte.

Das Krypto-Marktvolumen erreichte innerhalb von 24 Stunden 123 Milliarden USD – etwa das 2,5-fache des Durchschnitts der letzten zwei Wochen.

Warum sinkende Ölpreise derzeit zu steigenden BTC-Kursen führen

Die inverse Korrelation zwischen Bitcoin und Öl ist kein dauerhaftes Marktphänomen, sondern Resultat der speziellen Bedingungen im ersten Quartal 2026.

Als der Ölpreis im März über 110 USD stieg, erhöhte die US-Notenbank ihre Inflationsprognosen. Fed-Chef Powell bestätigte, dass die steigenden Ölpreise in die Projektionen beim FOMC-Treffen am 18. März eingeflossen sind. Höhere Ölpreise bedeuten tendenziell anhaltende Inflation, was wiederum höhere Zinsen und weniger Liquidität für Risikoanlagen zur Folge hat. BTC, das von günstiger Finanzierung profitiert, geriet dadurch unter Druck.

Der Waffenstillstand kehrt diese Logik um: Wenn Öl von 113 auf 95 USD fällt, sinken die Inflationserwartungen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen früher senkt als bisher angenommen. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Juli stieg laut CME FedWatch unmittelbar von 18 % auf 31 %. Jede Steigerung dieser Wahrscheinlichkeit wirkt sich direkt auf den Kryptomarkt aus, da BTC als besonders „zinsreagible“ liquide Anlage gilt.

Ein wichtiger Punkt: Öl steht mit 95 USD noch immer etwa 25 USD über dem Vorkriegsniveau. Der Waffenstillstand hat die Risikoprämie also nur etwa halbiert. Die inverse Korrelation ist bisher nur teilweise aufgehoben – die BTC-Rallye spiegelt eher Erleichterung als eine komplette Lösung wider.

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Mögliche Szenarien: Waffenstillstand hält oder scheitert

Für Trader ist entscheidend, wie sich die beiden Hauptszenarien auf BTC auswirken könnten:

Hält der Waffenstillstand und wird verlängert, könnte Öl weiter gegen 85–90 USD sinken, da sich die Schifffahrt normalisiert. Die Erwartungen einer Zinssenkung im Juli steigen auf über 40 %. BTC könnte sich in Richtung 76.100 USD (Swing-High von Februar) bewegen – dort liegt der nächste große Widerstand. Bei Überwindung dieser Marke auf Tagesbasis aktiviert sich eine inverse SKS-Formation mit Potenzial für 85.000–90.000 USD. Voraussetzung: Der Iran hält die Meerenge offen und die USA eskalieren nicht.

Scheitert der Waffenstillstand vor dem 22. April, dürfte der Ölpreis rasch wieder über 110 USD steigen und BTC die Gewinne komplett abgeben – ein Test des Bereichs um 65.000–66.000 USD wäre wahrscheinlich. Short-Positionen würden schnell wieder aufgebaut, und der Markt preist geopolitische Risiken neu ein. Der Fear and Greed Index, derzeit bei 17, könnte dann erstmals seit dem FTX-Kollaps wieder einstellig werden.

alternative.me Chart

Quelle: alternative.me

Die Asymmetrie der Szenarien ist wichtig: Aufwärtsbewegungen spielen sich meist über Tage und Wochen ab, Rücksetzer dagegen binnen Stunden. Für die Positionsgröße und das Risikomanagement ist das entscheidend.

Relevante technische Marken

BTC überschritt erstmals seit dem 15. März wieder den 50-Tage-Durchschnitt bei 70.200 USD – ein erstes positives Signal. Der Chaikin Money Flow drehte wieder ins Positive, was auf institutionelle Kapitalströme nach Wochen der Abflüsse hindeutet.

Auf der Unterseite liegt bei 69.500 USD eine wichtige Unterstützung, an der sich der 50-Tage-Durchschnitt und das Ausbruchsniveau vom 6. April treffen. Hält BTC darüber, wäre der Trendwechsel bestätigt. Wird diese Marke unterschritten, verliert die Ceasefire-Rallye an Substanz.

Das nächste Kursziel liegt bei 76.100 USD – das Hoch vom 18. Februar vor Beginn der Iran-Krise. Der Abstand zum aktuellen Niveau ist mit etwa 4,7 % vergleichsweise gering, sofern die optimistische Stimmung anhält und der Ölpreis unter 100 USD bleibt.

Ein Timing-Aspekt: Morgan Stanley hat am 8. April seinen Spot-Bitcoin-ETF (MSBT) mit einer Gebühr von 0,14 % aufgelegt – derzeit der günstigste BTC-ETF am Markt. Spot-BTC-ETFs verzeichneten am 6. April Nettozuflüsse von 471 Mio. USD, der sechstgrößte Wert des Jahres. BlackRock IBIT und Fidelity FBTC steuerten 329 Mio. USD dazu bei. Sollten diese Zuflüsse bei optimistischer Stimmung anhalten, könnte das die Rallye fundamental stützen.

Häufig gestellte Fragen

Warum hat Bitcoin auf den Waffenstillstand mit dem Iran reagiert?

Die Öffnung der Straße von Hormus ließ den Ölpreis um 16 % einbrechen und nahm so den größten Inflationstreiber heraus. Niedrigere Inflationserwartungen ermöglichen eine frühere Zinssenkung durch die Fed, was wiederum BTC als zinsreagibles Asset kurzfristig unterstützt. Die massiven Short-Liquidationen verstärkten die Bewegung, der Haupttreiber ist aber die Änderung der geldpolitischen Erwartungen.

Ist ein BTC-Kurs von 76.000 USD in den nächsten zwei Wochen realistisch?

Das ist möglich, falls der Waffenstillstand hält und der Ölpreis unter 100 USD bleibt. Die Marke von 76.100 USD ist nur rund 4,7 % vom aktuellen Niveau entfernt. ETF-Zuflüsse, positive Charttechnik und Short-Eindeckungen könnten dies begünstigen. Das Risiko besteht darin, dass die Einigung vor dem 22. April scheitert – dann wäre wohl die komplette Bewegung hinfällig.

Was passiert, wenn der Waffenstillstand scheitert?

Steigt der Ölpreis wieder über 110 USD, werden Zinssenkungserwartungen zurückgenommen und Risikoanlagen geraten unter Druck. Für BTC bedeutet das vermutlich einen Rücksetzer auf die Unterstützungszone 65.000–66.000 USD. Trader, die auf die Ceasefire-Rallye gesetzt haben, sollten unter 69.500 USD Stopps setzen.

Wie wirkt sich die geplante BTC-Maut des Iran aus?

Die Pläne für eine Bitcoin-Gebühr von 1 USD pro Barrel betreffen etwa 20 Millionen Barrel täglich. Das absolute Volumen ist im Verhältnis zum BTC-Handelsvolumen klein – als Signal für die Akzeptanz durch Staaten ist es jedoch langfristig relevant.

Fazit

BTC erreichte 72.700 USD und damit den höchsten Stand seit der SEC-Ankündigung im März. Die Rallye basiert auf dem aktuellen Waffenstillstand, der noch bis zum 22. April läuft. Über 69.500 USD bleibt der Trendwechsel bestehen, das nächste Ziel wäre 76.100 USD. Bei einem Scheitern des Deals wird die Zone um 65.000–66.000 USD wieder relevant. Die ETF-Zuflüsse und der neue Morgan Stanley ETF geben dem positiven Szenario zusätzliche Unterstützung – geopolitische Risiken bleiben aber bestehen. Positionsmanagement ist entscheidend.

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Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Der Handel mit Kryptowährungen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Eigenständige Recherche wird empfohlen.

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