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Was ist Usual? Ein Leitfaden zum Stablecoin-Modell mit Einnahmenbeteiligung

Schlüsselpunkte

Usual ist ein Stablecoin-Ökosystem, das USD0 und EUR0 nutzt, um Erträge aus realen Sicherheiten an Nutzer und Community zu verteilen. USUAL dient als Governance-Token.

Wichtige Erkenntnisse

  • Usual ist ein Stablecoin- und Governance-Ökosystem, das sich um USD0, einen durch US-Staatsanleihen gedeckten Dollar-Stablecoin, und EUR0, einen durch EU-Staatsanleihen gedeckten Euro-Stablecoin, dreht.

  • USUAL ist das Governance- und Eigentumstoken des Protokolls und repräsentiert laut Usual das Recht auf 100 % der Protokolleinnahmen.

  • Das Ökosystem umfasst Rendite- und Kreditprodukte wie USUALx, bUSD0 und UZR und entwickelt sich damit über einen einfachen Stablecoin-Emittenten hinaus zu einer umfangreicheren DeFi-nativen Plattform für Erträge und Kredite.

  • Die Kernidee von Usual ist, dass Stablecoin-Erträge aus realen Sicherheiten Nutzern und Tokeninhabern zufließen sollten, anstatt nur beim Emittenten zu verbleiben.

  • Stand April 2026 entwickelt sich das Protokoll aktiv weiter, zuletzt mit USUALx-Freischaltungsmechanismen, neuen Sicherheitenvorschlägen, EUR0-Banking-Anbindung sowie der Einführung von UZR und entsprechenden Kreditprodukten.

Stablecoins sind eine der wichtigsten Produktkategorien im Kryptobereich, werden aber meist als einfache Token verstanden, die an den US-Dollar gekoppelt, durch Reserven gedeckt und zum Handel oder Bezahlen verwendet werden. Usual möchte dieses Modell weiterentwickeln. Laut offizieller Dokumentation ist Usual ein Protokoll mit einem Stablecoin- und Governance-System, das Wert und Einnahmen an Nutzer und die Community verteilt, anstatt diese zentral einzubehalten. Es versteht sich als Ansatz, „Geld als öffentliches Gut“ zu gestalten – mit Produkten wie USD0, EUR0, USUAL, USUALx sowie bond- und kreditbasierten Komponenten wie bUSD0 und UZR.

Im Zentrum steht USD0, der laut Usual als Haupt-Stablecoin vollständig durch US-Staatsanleihen gedeckt ist und für Zahlungen, Handel und als DeFi-Sicherheit konzipiert wurde. USUAL dient als Governance- und Eigentumstoken und bildet den Anspruch auf 100 % der Protokolleinnahmen ab, wobei Werte hauptsächlich aus den realen Erträgen der Sicherheiten für USD0 entstehen.

Damit unterscheidet sich Usual von vielen anderen Stablecoin-Projekten. Anstatt einen Stablecoin zu emittieren und die Erträge auf Unternehmensebene zu halten, verfolgt Usual das Ziel, Wert, Governance und Treasury-Vorteile an die tokenisierte Community weiterzugeben. Einfach gesagt: Usual verbindet ein ertragsgenerierendes, durch reale Vermögenswerte gedecktes Stablecoin-System mit einem Governance-Token, der an die tatsächlichen Cashflows des Protokolls gekoppelt ist.

Was ist Usual?

Usual ist ein Krypto-Protokoll mit Fokus auf Stablecoins, Ertragsverteilung, Governance und Onchain-Kredit. Offiziellen Angaben zufolge umfasst das Ökosystem derzeit:

  • USD0 als Haupt-Stablecoin,
  • EUR0 als Euro-Stablecoin,
  • USUAL als Governance- und Eigentumstoken,
  • sowie weitere Produkte wie USUALx, bUSD0 und zugehörige Vaults oder Kreditprimitiven.

Auf der Seite „Warum Usual?“ formuliert das Projekt klar: Ziel ist es, dass Nutzer über das USUAL-Token Eigentümer der Infrastruktur, Treasury und Governance werden und 100 % des Werts an die USUAL-Inhaber sowie die Community ausgeschüttet werden. Die Einnahmen stammen aus den Erträgen der US-Staatsanleihen, die USD0 unterlegen, und sollen nachhaltige Cashflows zur Unterstützung des Tokenwerts schaffen.

Diese Ausrichtung unterscheidet Usual von zwei anderen Modellen im Krypto-Bereich:

Erstens handelt es sich nicht nur um ein Governance-Token mit rein narrativem Wert – USUAL ist explizit an reale Erträge gebunden. Zweitens ist es keine reine Stablecoin ohne Beteiligung der Community. Das Protokoll ist so gestaltet, dass die Governance-Schicht an den generierten Erträgen teilhat.

Deshalb wird Usual häufig in Diskussionen rund um Stablecoins mit Real-World-Assets (RWA), protokolleigenen Wert und Governance-Tokens mit echten Cashflows genannt.

Welches Problem versucht Usual zu lösen?

Die grundsätzliche Kritik von Usual lautet, dass die meisten Stablecoin-Systeme wirtschaftlich unausgewogen sind.

Im traditionellen Stablecoin-Modell stellen die Nutzer Liquidität und Nachfrage bereit, der Emittent behält jedoch die meisten Vorteile aus den Reserven. Ist ein Stablecoin beispielsweise durch US-Staatsanleihen gedeckt, können deren Erträge für den Emittenten zu einer stabilen Geschäftsgrundlage werden. Usual argumentiert, dass Nutzer und Community Eigentümer dieser Infrastruktur und Empfänger der Werte sein sollten, statt die Wirtschaftlichkeit an der Spitze zu konzentrieren.

USUAL ist durch Einnahmen gedeckt, nicht durch Spekulation; die Erträge aus den Sicherheiten von USD0 werden über einen Revenue Switch wöchentlich in USD0 an Staker ausgeschüttet.

Das Problem, das Usual anpackt, ist also nicht „Wie launcht man einen weiteren Stablecoin?“, sondern vielmehr:

  • Wie gibt man einen Stablecoin heraus, der durch hochwertige Real-World-Assets gedeckt ist?
  • Wie werden die wirtschaftlichen Vorteile an die Community weitergeleitet?
  • Wie können darauf weitere Ertrags- und Kreditprodukte aufgebaut werden?

Dieses breite Verständnis macht Usual mehr als einen reinen Zahlungstoken.

Wie Usual funktioniert

Wie funktioniert Usual?

Am einfachsten versteht man Usual, indem man es in drei Ebenen unterteilt:

  1. Die Stablecoin-Ebene
  2. Die Governance- und Wertakkumulations-Ebene
  3. Die Ertrags- und Kreditprodukt-Ebene

1. Die Stablecoin-Ebene: USD0 und EUR0

Das Fundament bildet USD0. Laut Dokumentation ist es der zentrale Stablecoin, vollständig durch US-Staatsanleihen gedeckt und für Zahlungen, Handel und als DeFi-Sicherheit nutzbar. EUR0 ist der Euro-Stablecoin, vollständig durch EU-Staatsanleihen gedeckt.

Das ist wichtig, da das Besicherungsmodell zentral für Usuals Identität ist. Das Projekt versteht sich weder als algorithmischer noch rein krypto-besicherter Stablecoin, sondern klar als Stablecoin mit realen Sicherheiten.

Die Ankündigung der EUR0-Banking-Schiene im Januar 2026 verdeutlicht diese Ausrichtung: Nutzer können zwischen Bankkonto und EUR0 ohne Exchange wechseln, was weitere Währungen und Banking-Anbindungen in Aussicht stellt. Das signalisiert, dass Usual eine direktere Brücke zwischen Onchain-Stablecoins und traditionellem Finanzwesen schaffen will.

2. Die Governance- und Eigentumsebene: USUAL

Die nächste Ebene bildet USUAL, das laut Dokumentation als Governance- und Eigentumstoken des Protokolls fungiert. Das Governance-Token steht für 100 % der Protokolleinnahmen und ist durch reale Cashflows, v. a. aus den US-Staatsanleihen hinter USD0, gedeckt.

Bemerkenswert ist hier, dass Governance-Token nicht nur für Abstimmungen gedacht sind, sondern einen wirtschaftlichen Anspruch auf die Einnahmen abbilden. Die Ausschüttung erfolgt wöchentlich in USD0 an Staker, wodurch ein klarer Bezug zwischen Sicherheiten-Ertrag und Tokenanreizen entsteht.

Usual sieht zudem eine schrittweise Dezentralisierung vor: Von einer strukturierten Anfangsphase hin zu einer Community-gesteuerten DAO, wobei die Governance explizit mit Wertbindung und Treasury-Kontrolle verknüpft ist.

3. Die gestakte Governance-Ebene: USUALx

Mit USUALx existiert eine gestakte bzw. gesperrte Version des Governance-Tokens. Die vollständigen Token-Mechanismen sind verteilt dokumentiert; seit Januar 2026 ist jedoch klar, dass USUALx ein Freischaltungsfenster und keine sofortige Liquidität hat.

USUALx ist offenbar für langfristig orientierte Governance-Teilnahme konzipiert, um Interessen von Treuehaltern stärker mit Wirtschaftlichkeit und Steuerung des Protokolls zu verknüpfen.

Das hilft, zwischen kurzfristigem Handel und langfristig ausgerichtetem Staking zu unterscheiden – ein wichtiger Punkt bei Protokollen mit realen Cashflows.

Was ist USD0?

USD0 ist der Kern-Stablecoin des Usual-Ökosystems. Er ist vollständig durch US-Staatsanleihen gedeckt und für Zahlungen, Handel sowie DeFi-Sicherheiten gedacht.

Damit gehört USD0 zur wachsenden Kategorie von Stablecoins, die versuchen:

  • Dollar-Stabilität,
  • reale Reserve-Deckung,
  • und DeFi-Kompatibilität zu verbinden.

USD0 fungiert so nicht nur als stabiles Tauschmittel, sondern auch als Reservebasis für die weitere Ökonomie – der Ertrag der Sicherheiten bildet die ökonomische Grundlage für den Governance-Token USUAL.

Was ist USUAL?

USUAL ist das Governance- und Eigentumstoken des Protokolls. Es repräsentiert laut Dokumentation das Recht auf 100 % der Protokolleinnahmen, wobei die Werte hauptsächlich aus den Erträgen der US-Staatsanleihen entstehen.

Das hebt Usual im Markt der Governance-Token hervor: Viele Governance-Tokens versprechen zukünftigen Wert, ohne klare wirtschaftliche Bindung. Usual hingegen stellt explizit auf stabile, reale Erträge ab.

Das garantiert keine bestimmte Marktentwicklung, bietet aber eine klarere wirtschaftliche Grundlage als viele andere Governance-Tokens. Ziel ist eine Wertbindung an wiederkehrende Protokolleinnahmen, nicht an Narrative oder inflationäre Anreize.

Revenue-basiertes Token

Was ist bUSD0?

bUSD0, auch Bond USD0 genannt, ist eines der neueren Produkte von Usual. Es handelt sich um die gebundene, ertragsgenerierende Form von USD0. USD0 wird bis zu einem festen Laufzeitende gesperrt, während Inhaber tägliche USUAL-Token-Belohnungen als „Coupons“ erhalten. bUSD0 ist laut Dokumentation das erste Anleihe-Token im Usual-Ökosystem.

So wird das Angebot über das traditionelle Stablecoin/Governance-Duo hinaus zu strukturierten Onchain-Festzinsprodukten erweitert. Das Protokoll wandelt Stablecoin-Kapital in ein anleiheähnliches Instrument mit Laufzeit und Ertragsverteilung um.

bUSD0 schlägt so eine Brücke zwischen:

  • Stablecoins,
  • Protokollanreizen,
  • und ertragsorientierten Produkten, die traditionellen Anleihen ähneln.

Für Nutzer bedeutet das: bUSD0 ermöglicht es, USD0 für eine strukturierte Rendite zu binden und laufend USUAL-Belohnungen zu erhalten.

Was ist UZR?

Ein weiterer Entwicklungsschritt ist UZR (Usual Zero Rate). Im Januar 2026 wurde UZR als natives Kreditprimitiv für USD0 vorgestellt. UZR ermöglicht USD0 als Betriebskapital durch zinslose Kreditaufnahme, protokolleigenen Kredit via Fira sowie bUSD0 als Nullkuponanleihe.

Das erweitert Usual vom reinen Stablecoin-/Governance-Modell um Onchain-Kreditstrukturen. USD0 bildet die Reservebasis; UZR dient als Baustein, um diese Grundlage für Kredit- und Kapitalmarktanwendungen zu nutzen.

Damit möchte Usual nicht nur „Geld“, sondern auch Kredit-Lösungen rund um Stablecoins etablieren. Das ist strategisch relevant, da erfolgreiche Finanzökosysteme meist auf der Nutzung von Vermögenswerten für Kreditvergabe, Strukturierung und Investment beruhen.

Entwicklungen bei Usual bis April 2026

Im April 2026 zeigten folgende Entwicklungen die Richtung des Protokolls:

  • Einführung eines Freischaltungsfensters für USUALx (Januar 2026) – als Zeichen für die Weiterentwicklung der Governance-Schicht.
  • EUR0 und erste Banking-Anbindung: Nutzer können von Bankkonten direkt zu EUR0 wechseln; weitere Währungen und Anbindungen sind geplant.
  • UZR: Im Januar 2026 als natives Kreditprimitiv für USD0 eingeführt – ein Schritt zu vollständigerer Onchain-Kreditarchitektur.
  • Weitere Governance-Vorschläge zur Besicherung (u.a. UIP-14, UIP-16) zeigten, dass das Collateral- und Risiko-Framework aktiv weiterentwickelt wird.

Risiken und Einschränkungen

  1. Umsetzungsrisiko: Das Protokoll verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig – Stablecoin-Emission, Wertakkumulation, Staking-Mechanik, Anleiheprodukte, Kreditprimitiven – was zu einer höheren Komplexität führen kann.
  2. Governance- und Designrisiko: Da USUAL direkt an die Protokolleinnahmen und Governance gekoppelt ist, sind Token-Design-Entscheidungen besonders relevant.
  3. Sicherheiten- und Regulierungsrisiko: USD0 und EUR0 hängen von hochwertigen, realen Sicherheiten und deren rechtlicher und operativer Infrastruktur ab. Treasury-gestützte Stablecoins gelten zwar als sicherer, sind aber weiterhin auf Verwahrung, Rechtsstruktur und regulatorische Stabilität angewiesen.
  4. Token-Bewertungsrisiko: Auch wenn USUAL Anspruch auf 100 % der Einnahmen bietet, kann der Markt den Token anders bewerten, besonders in frühen oder sich verändernden Ökosystemen. "Revenue-backed" garantiert keine faire Bewertung.

Fazit

Usual ist eines der interessanteren Stablecoin-Projekte im Krypto-Bereich, da es ein strukturelles Problem adressiert: Wer profitiert von durch Reserven gedecktem Geld?

Die Antwort von Usual ist ein System, bei dem

  • USD0 die Basis als Treasury-gestützter Stablecoin bildet,
  • USUAL Governance- und Einnahmerechte abbildet,
  • USUALx die langfristige Governance-Ausrichtung stärkt,
  • und Produkte wie bUSD0 und UZR das Ökosystem um strukturierte Ertrags- und Kreditlösungen erweitern.

Usual ist daher mehr als ein weiterer Stablecoin-Emittent und zielt auf ein gemeinschaftsgetragenes Finanzprotokoll mit realen Erträgen.

Während sich Stablecoins, RWAs und Onchain-Kredit weiterentwickeln, zeigt Usual, wie traditionelle Reserve-Assets in gemeinschaftsorientierte Krypto-Finanzinfrastrukturen überführt werden können. Für alle, die neue Entwicklungen rund um Stablecoins, RWAs, PayFi, KI und Onchain-Kredit verfolgen möchten, bietet Phemex eine sichere und benutzerfreundliche Plattform, um den Markt zu erkunden, Chancen zu beobachten und die eigenen Handelsstrategien zu verbessern.

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